​Ein atmosphärisch starker und fesselnder Einstieg nach Avalon

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ninethirteen Avatar

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Der Einstieg in Sabrina Qunajs Roman "Die Herrin vom See, Schatten über Avalon" hat mich sofort gefesselt. Schon auf den ersten Seiten schafft die Autorin eine unglaublich dichte, atmosphärische und fast schon melancholisch-magische Stimmung, die perfekt in die frühmittelalterliche Welt von Britannien im Jahr 506 passt.
​Auch optisch macht das Buch prinzipiell Lust aufs Lesen und fängt die neblige Atmosphäre rund um den See toll ein. Einziger Wermutstropfen: Der blaue Punkt mit den drei Buchstaben auf dem Cover stört das ansonsten schöne Gesamtbild leider etwas.

​Im Mittelpunkt steht Nimue, eine faszinierende Protagonistin mit einer geheimnisvollen Gabe und einer starken, fast spürbaren Verbindung zum Wasser. Auch das Auftreten von Figuren der Artussage wie dem jungen Arthur und Kay verleiht der Geschichte einen ganz eigenen Reiz, da die Charaktere hier noch jung und greifbar gezeichnet sind. Besonders die geheimnisvolle Begegnung am Ende der Leseprobe baut eine enorme Spannung auf und lässt erahnen, wie tiefgründig und fesselnd die Handlung weitergehen wird.
​Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und zieht einen direkt in das Geschehen hinein.
Die Leseprobe macht unglaublich neugierig auf mehr, weshalb ich das Buch sehr gerne lesen und erfahren würde, wie sich Nimues Schicksal entfaltet. Eine absolute Leseempfehlung für alle Fans von atmosphärischen historischen Romanen!