Artussage

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garten01 Avatar

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Schon während ich den Klappentext las, fühlte ich mich an „Die Nebel von Avalon“ von Marion Zimmer-Bradly erinnert. Die Geschichte neu erzählt, von einer anderen Autorin, das darf ich mir nicht entgehen lassen! Das Cover, in edlem blau und Gold gestaltet, verspricht mit Schild und Schwert eine Rittergeschichte. Die rankenden Rosen lassen schon vermuten, dass auch die zarte Weiblichkeit eine wichtige Rolle spielen wird. Und es wird mehrere Teile geben. Das ist ein Fest für Vielleser, wie mich!
Die Geschichte begleitet die junge, sehende Nimue von Kind bis zur jungen Frau. Durchgehend an ihrer Seite Ziehbruder und Kindheitsfreund Artus. Es gibt nur wenige, kurze Zeitsprünge. Die ganze Geschichte erstreckt sich über ca. 4 Jahre. Keine Nebenschauplätze, wie man es häufig von historischen Romanen kennt, sondern stets nah am Geschehen. Ein weiterer Hauptcharakter des Romans ist Merlin, direkt ausgemergelt, blass, eingefallen von der Autorin beschrieben, wird er auch später kein Sympathieträger. Es gibt eine Triggerwarnung am Anfang des Romans, zurecht, wie ich finde. Diese Szenen hätten meiner Meinung nach nicht so beschrieben werden müssen, und dienten dem Fortgang der Erzählung nicht unbedingt. Weiterhin hätte ich mir etwas mehr Romantik gewünscht... ;-)