Interessante Neuinterpretation mit einer schwierigen Hauptfigur
Die Neuinterpretation der Artussage fand ich grundsätzlich interessant, vor allem weil die Geschichte aus Nimues Perspektive erzählt wird und dadurch einen anderen Blick auf die bekannten Figuren und Ereignisse ermöglicht.
Mit Nimue selbst hatte ich allerdings einige Schwierigkeiten. Ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Besonders ihre Gabe hat mich dabei beschäftigt: Obwohl sie weiß, dass sie diese besitzt und sie für die Geschichte eine wichtige Rolle spielt, tut sie meiner Meinung nach erstaunlich wenig, um sie zu verstehen oder zu kontrollieren. Bis zum Ende des Buches hat sie ihre Fähigkeiten kaum unter Kontrolle und übt auch nicht wirklich, sondern lässt sich vieles eher von anderen erklären und erzählt bekommen. Dadurch wirkte sie auf mich teilweise sehr naiv und passiv.
Gerade deshalb konnte ich sie auch nicht so richtig als die starke weibliche Protagonistin wahrnehmen, als die sie angekündigt wird. Ich hätte mir deutlich mehr Eigeninitiative und Entwicklung von ihr gewünscht.
Trotzdem war das Buch unterhaltsam und die Neuinterpretation der Artussage hatte einige interessante Aspekte. Auch die Verbindung von alten Kräften, dem aufkommenden Christentum und den bekannten Figuren fand ich spannend. Insgesamt also eine interessante Idee, die mich aber nicht ganz überzeugen konnte.
Mit Nimue selbst hatte ich allerdings einige Schwierigkeiten. Ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar. Besonders ihre Gabe hat mich dabei beschäftigt: Obwohl sie weiß, dass sie diese besitzt und sie für die Geschichte eine wichtige Rolle spielt, tut sie meiner Meinung nach erstaunlich wenig, um sie zu verstehen oder zu kontrollieren. Bis zum Ende des Buches hat sie ihre Fähigkeiten kaum unter Kontrolle und übt auch nicht wirklich, sondern lässt sich vieles eher von anderen erklären und erzählt bekommen. Dadurch wirkte sie auf mich teilweise sehr naiv und passiv.
Gerade deshalb konnte ich sie auch nicht so richtig als die starke weibliche Protagonistin wahrnehmen, als die sie angekündigt wird. Ich hätte mir deutlich mehr Eigeninitiative und Entwicklung von ihr gewünscht.
Trotzdem war das Buch unterhaltsam und die Neuinterpretation der Artussage hatte einige interessante Aspekte. Auch die Verbindung von alten Kräften, dem aufkommenden Christentum und den bekannten Figuren fand ich spannend. Insgesamt also eine interessante Idee, die mich aber nicht ganz überzeugen konnte.