Merlin Will Nimue

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lerchie Avatar

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Nimue ist die Tochter eines einfachen Waffenschmieds an einem großen See. Sie lebt Seite an Seite mit Arthur. Der mächtige Druide Merlin erkennt in ihr die Erfüllung einer dunklen Prophezeiung und so zerbricht er Nimues Welt. Sie hat eine Gabe, die für sie zweierlei ist, Segen und Bedrohung. Alte Kräfte und neuer Glaube, Loyalität und der Wunsch nach Freiheit, dadurch wird Nimue zur Schlüsselfigur für Arthurs Aufstieg, denn schon bald wird er ein mächtiger König sein.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich leicht und flüssig lesen, keine Unklarheiten störten meinen Lesefluss. Ich kam gut in die Geschichte hinein und konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Nimue wächst in Galava im Königreich Rheged in der Schmiede ihre Vaters auf. Freunde hat sie in Kay und Arthur, den Söhnen des Fürsten Ector, gefunden. Eines Tages muss ihr Vater ein Schwert für den Hochkönig Uther Pendragon schmieden. Es ist Merlin, der den Auftrag überbringt. Er weiß, dass Nimue seherische Fähigkeiten hat. Da geschieht etwas, was ihn veranlasst, Nimue für sich zu fordern, sobald das Schwert in den Händen des Königs liegt. Es soll diesen beschützen. Doch Nimue ist Merlin absolut nicht zugetan, sie mag ihn nicht, oder besser, sie fürchtet ihn. Sie verhindert, dass er das Schwert erhält und macht sich dann Vorwürfe, weil der Hochkönig stirbt. Zur Überraschung vieler wird Arthur, Ectors vierzehnjähriger Sohn zum Hochkönig. Wie es dazu kam, und wie er dann zu dem Schwert kam, das soll der geneigte Leser selbst lesen. Doch was löst dies aus? Was wird aus Nimue? Das alles steht in diesem Buch, das an die Artus-Sage angelehnt ist, allerdings ohne die Ritter der Tafelrunde. Aber es kommen auch aus dieser Sage bekannte Personen darin vor. Es hat mir gut gefallen, ist spannend, hat mich gefesselt und gut unterhalten. Von mir eine Weiterempfehlung und fünf Sterne.