Wenn das eigene Schicksal anderen gehört
Es gab eine Zeit, in der ich viel über Avalon gelesen habe. Nimue stand dabei selten im Mittelpunkt. Umso neugieriger war ich auf Sabrina Qunajs Roman, der die bekannte Artussage aus ihrer Perspektive erzählt.
Statt der vertrauten Ritterwelt begegnen wir einem Britannien, in dem die Spuren der Römer noch sichtbar sind, alte Glaubensvorstellungen auf das Christentum treffen und die Menschen zwischen überlieferten Traditionen und einer ungewissen Zukunft stehen. Die historische Einbettung hat mir besonders gefallen. Auch die Verbindung zwischen überlieferten Legenden und geschichtlichen Gegebenheiten fand ich spannend. Das Nachwort, in dem die Autorin ihre Überlegungen dazu erläutert, war für mich eine willkommene Ergänzung.
Nimue hat mich besonders berührt. Sie möchte selbst über ihr Leben bestimmen, muss sich aber gegen Menschen behaupten, die glauben, über ihr Schicksal verfügen zu dürfen. Ihre Angst, ihre Zweifel und ihr Ringen um Selbstbestimmung konnte ich gut nachvollziehen. Auch Morganas Geschichte hat mich beschäftigt. Merlin wiederum zeigt eine Seite, die mein bisheriges Bild dieser Figur gehörig verändert hat. Seine Ziele und sein Umgang mit Nimue machen ihn zu einer zutiefst unangenehmen, zugleich interessanten Figur.
Sabrina Qunaj hat mir mit diesem Roman einen neuen Blick auf Avalon eröffnet. Besonders schön fand ich, dass die Frauen der Sage hier den Raum bekommen, den ich ihnen in anderen Erzählungen oft vermisst habe. Ich bin gespannt, wie Nimues Geschichte weitergeht.
Statt der vertrauten Ritterwelt begegnen wir einem Britannien, in dem die Spuren der Römer noch sichtbar sind, alte Glaubensvorstellungen auf das Christentum treffen und die Menschen zwischen überlieferten Traditionen und einer ungewissen Zukunft stehen. Die historische Einbettung hat mir besonders gefallen. Auch die Verbindung zwischen überlieferten Legenden und geschichtlichen Gegebenheiten fand ich spannend. Das Nachwort, in dem die Autorin ihre Überlegungen dazu erläutert, war für mich eine willkommene Ergänzung.
Nimue hat mich besonders berührt. Sie möchte selbst über ihr Leben bestimmen, muss sich aber gegen Menschen behaupten, die glauben, über ihr Schicksal verfügen zu dürfen. Ihre Angst, ihre Zweifel und ihr Ringen um Selbstbestimmung konnte ich gut nachvollziehen. Auch Morganas Geschichte hat mich beschäftigt. Merlin wiederum zeigt eine Seite, die mein bisheriges Bild dieser Figur gehörig verändert hat. Seine Ziele und sein Umgang mit Nimue machen ihn zu einer zutiefst unangenehmen, zugleich interessanten Figur.
Sabrina Qunaj hat mir mit diesem Roman einen neuen Blick auf Avalon eröffnet. Besonders schön fand ich, dass die Frauen der Sage hier den Raum bekommen, den ich ihnen in anderen Erzählungen oft vermisst habe. Ich bin gespannt, wie Nimues Geschichte weitergeht.