Zwischen Prophezeiung und Selbstbestimmung
Das ist ein Buch, das ich sehr gern gelesen habe, obwohl das Mittelalter keine Lieblingsepoche von mir ist.
Nimue, Kay und Arthur habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen und auch weitere Figuren, die später dazugestossen sind. Die vertrauten Namen aus der Artussage aus dieser Perspektive zu erleben, fand ich spannend und ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert.
Besonders gut gefallen hat mir, wie unmittelbar man an Nimues Gedanken und Zweifeln teilhat. Gerade bei Merlin ging es mir oft wie ihr: Mal fand ich ihn unheimlich, dann habe ich mich zwischendurch gefragt, ob ich ihm vielleicht unrecht tue. Zeigt er eine freundliche Seite oder steckt dahinter doch eine Absicht? Dieses ständige Hinterfragen hat die Autorin für mich sehr überzeugend geschrieben. Irgendwann hatte ich selbst Angst um die Menschen, die Nimue wichtig sind. Es war toll zu sehen wie sie sich im Laufe der Geschichte persönlich entwickelte.
Auch die Beziehungen zwischen den Figuren haben mich emotional abgeholt. Da gab es zärtliche und schöne Momente, aber ebenso einige, die mir das Herz gebrochen haben.
Trotz der sagenhaften Vorlage ist das Buch ein historischer Roman. Wer Zauberstäbe, magische Kämpfe oder eine Heldin erwartet, die ihre Kräfte gezielt einzusetzen lernt, geht mit falschen Erwartungen an die Geschichte heran. Mir hat diese historische Perspektive sehr gefallen. Die Figuren wirken wie Menschen ihrer Zeit, geprägt von den damaligen Glaubensvorstellungen und Machtverhältnissen. Das unterscheidet sie von den Darstellungen, die man etwa aus Disney oder anderen fiktionalen Bearbeitungen kennt.
Insgesamt ist es ein emotionaler, atmosphärischer und packender Reihenauftakt. Nun will ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Für mich klare 5 von 5 Sternen!
Nimue, Kay und Arthur habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen und auch weitere Figuren, die später dazugestossen sind. Die vertrauten Namen aus der Artussage aus dieser Perspektive zu erleben, fand ich spannend und ich habe richtig mit ihnen mitgefiebert.
Besonders gut gefallen hat mir, wie unmittelbar man an Nimues Gedanken und Zweifeln teilhat. Gerade bei Merlin ging es mir oft wie ihr: Mal fand ich ihn unheimlich, dann habe ich mich zwischendurch gefragt, ob ich ihm vielleicht unrecht tue. Zeigt er eine freundliche Seite oder steckt dahinter doch eine Absicht? Dieses ständige Hinterfragen hat die Autorin für mich sehr überzeugend geschrieben. Irgendwann hatte ich selbst Angst um die Menschen, die Nimue wichtig sind. Es war toll zu sehen wie sie sich im Laufe der Geschichte persönlich entwickelte.
Auch die Beziehungen zwischen den Figuren haben mich emotional abgeholt. Da gab es zärtliche und schöne Momente, aber ebenso einige, die mir das Herz gebrochen haben.
Trotz der sagenhaften Vorlage ist das Buch ein historischer Roman. Wer Zauberstäbe, magische Kämpfe oder eine Heldin erwartet, die ihre Kräfte gezielt einzusetzen lernt, geht mit falschen Erwartungen an die Geschichte heran. Mir hat diese historische Perspektive sehr gefallen. Die Figuren wirken wie Menschen ihrer Zeit, geprägt von den damaligen Glaubensvorstellungen und Machtverhältnissen. Das unterscheidet sie von den Darstellungen, die man etwa aus Disney oder anderen fiktionalen Bearbeitungen kennt.
Insgesamt ist es ein emotionaler, atmosphärischer und packender Reihenauftakt. Nun will ich unbedingt wissen, wie es weitergeht. Für mich klare 5 von 5 Sternen!