Magie, Herbst und ein düsteres Geheimnis - Das macht Lust auf mehr!

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sddsina Avatar

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Schon die ersten Seiten haben mich in die Geschichte hineingezogen. Ein Buchladen, der ein Eigenleben entwickelt, ein altes Haus voller Magie und eine Kleinstadt im Herbst – das ist genau die Art von Setting, die mich bei einem Buch sofort neugierig macht. Besonders schön fand ich die vielen kleinen Details rund um Florence’ Buchladen, die Kerzen und die Tarotkarten. Dadurch wirkt die magische Welt ganz selbstverständlich und gleichzeitig besonders.

Interessant finde ich vor allem die beiden Schwestern. Florence hat sich nach dem Tod ihrer Mutter von der Magie abgewandt und versucht, durch Abstand und Verzicht den Familienfluch zu brechen. Evie dagegen glaubt, dass gerade der positive Einsatz ihrer Kräfte die Lösung sein könnte. Beide haben nachvollziehbare Gründe für ihre Entscheidungen, und man merkt, wie sehr die Vergangenheit ihre Beziehung belastet. Ich bin gespannt, ob sie wieder zueinanderfinden und gemeinsam herausfinden können, was wirklich hinter dem Fluch steckt.

Die Geschichte ist dabei nicht nur gemütlich und herbstlich, sondern hat auch eine angenehm unheimliche Seite. Die Liste der Todesfälle gleich zu Beginn, der bevorstehende dreizehnte Oktober und die merkwürdigen Vorfälle im Honeysuckle House sorgen dafür, dass man die Gefahr die ganze Zeit im Hinterkopf behält. Spätestens bei der Tarotlegung im Buchladen und den zerbrechenden Turmalinen wollte ich unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und die Atmosphäre gefällt mir sehr. Auch die angedeuteten Liebesgeschichten machen mich neugierig, ohne dass sie die eigentliche Handlung überlagern. Ich hoffe, dass die Geschichte die Balance zwischen Magie, Familiengeheimnissen, Spannung und emotionalen Momenten beibehält. Nach dieser Leseprobe würde ich jedenfalls sehr gerne weiterlesen und erfahren, ob der Fluch tatsächlich gebrochen werden kann.