Cosy

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blauequalle Avatar

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Eine einzigartige Geschichte, die verschiedene Genres miteinander verbindet und ganz im Zeichen der Frauen steht; auch wenn sie stellenweise düster ist, wirkt sie doch größtenteils bestärkend – ein Buch, bei dem man garantiert noch lange nach der eigentlichen Schlafenszeit weiterliest.

Evie lebt gemeinsam mit ihrer siebenjährigen Tochter Clara im „Honeysuckle House“, dem Stammsitz der Familie Caldwell. Ihre Schwester Florence betreibt die Familienbuchhandlung und wohnt in der Wohnung im Obergeschoss. Die beiden sorgen sich um einen Familienfluch, der scheinbar alle 13 Jahre – auf den Tag genau – ein Leben fordert. Da es bis zu diesem Termin nur noch vier Tage sind, setzen sie auf Magie, Tarot und die Kräfte ihres magischen Hauses, um das drohende Unheil abzuwenden.

Das Buch liest sich wie ein „Cozy Mystery“-Roman. Normalerweise verliere ich mich in Fantasy-Büchern schon mal ein wenig, aber *The Witches of Honeysuckle House* empfand ich als sehr zugänglich und gut lesbar. Die Handlung springt zwischen der Gegenwart und den 1960er Jahren hin und her und beleuchtet dabei die verschiedenen Generationen der hexenden Caldwell-Frauen. Sie nutzen ihre Magie meist für das Gute, haben aber auch mit ganz menschlichen Gefühlen zu kämpfen – allen voran Eifersucht und Unsicherheit. Eine unterhaltsame Geschichte mit sympathischen Figuren, einem tollen Schauplatz und einer spannenden Handlung. Die Charaktere haben mir sehr gefallen. Und nicht nur ein Kind spielt mit, sondern auch eine Katze.