Etwas überfrachtet

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alex_buchgeplauder Avatar

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DIE HEXEN VOM HONEYSUCKLE HOUSE von Liz Parker sollte für mich ein einfacher cosy-Read zur Einstimmung auf den Herbst werden. Teilweise war es das auch. Teilweise aber wiederum auch nicht.

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Darum geht’s: Die Schwestern Evie und Florence haben mit einem Fluch zu kämpfen. Alle 13 Jahre stirbt im Umkreis der Familie ein geliebter Mensch. Als der Jahrestag wieder naht, lichten sich die Schatten der Vergangenheit…

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Ein verzauberter Buchladen, ein mörderisches Erbe und die Suche nach Wahrheit zwischen Kürbisgewürz und uralten Tagebüchern… Uiii, das hört sich doch so richtig schön cosy herbstlich an. Ich bin auch recht gut in die Geschichte reingekommen und mochte die Vibes. Letztendlich war das Buch aber anders, als erwartet und nicht ganz so gemütlich, wie ich es mir vorgestellt hatte. Die Geschichte ist grundsätzlich schön. Erzählt wird aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen Zeitebenen. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Das Setting ist toll. Allerdings muss ich sagen, dass es mir letztendlich etwas zu viel war. Für meinen Geschmack hat die Autorin zu viel in die Geschichte hineingepackt, worüber dann irgendwie der Fokus verloren gegangen ist. Cosy. Mystery. Magie. Tarot. Hexen. Familie. Schwestern. Fluch. Liebe. Konflikte. Queerness. Bestimmt habe ich sogar noch was vergessen. Jedes einzelne Element für sich genommen hat seine Berechtigung und ist interessant. Alles zusammengemixt hat auf mich aber ziemlich überladen gewirkt.

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DIE HEXEN VOM HONEYSUCKLE HOUSE von Liz Parker ist tatsächlich ein Buch, das wunderbar in den Herbst passt und liefert eine faszinierende, spannende, wendungsreiche und auch emotionale Geschichte. Für mich wäre hier weniger aber eindeutig mehr gewesen.