Herbstlich, magisch und voller Familiengeheimnisse
Die Hexen vom Honeysuckle House war für mich zur Einstimmung in den Herbst genau die passende Lektüre. Hexen, ein verwunschenes Haus, ein kleiner Ort im Oktober und jede Menge Magie sorgen für eine wunderbar herbstliche Atmosphäre, bei der man es sich am liebsten mit dem Buch unter einer Decke gemütlich machen möchte.
Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau der Geschichte. Die Handlung springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dadurch setzt sich die Familiengeschichte der Caldwells Stück für Stück zusammen und man versteht immer besser, welche Ereignisse und Entscheidungen über Generationen hinweg nachwirken. Gerade diese Verbindung aus Familiengeheimnissen, dem Fluch und der Geschichte des Honeysuckle House fand ich sehr gelungen. Das Haus ist dabei fast wie eine eigene Figur und verbindet die verschiedenen Generationen miteinander.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass sich das Buch trotz seiner über 400 Seiten sehr schnell lesen lässt. Auch wenn zwischendurch viel recherchiert und nach Antworten gesucht wird, kam für mich kaum Langeweile auf. Immer wieder werden neue Hinweise oder Zusammenhänge entdeckt, die die Geschichte voranbringen.
Ein großer Bestandteil der Magie sind Tarotkarten, Kristalle und das Ziehen besonderer Kerzen, mit denen bestimmte Wünsche oder Eigenschaften wie Schutz, Glück oder Liebe verstärkt werden sollen. Gerade die Kerzenmagie fand ich interessant und einmal etwas anderes. Mit dem Tarot hatte ich dagegen gelegentlich Schwierigkeiten. Die Bedeutung der gezogenen Karten wird zwar erklärt, trotzdem war mir dieser Teil stellenweise etwas zu ausführlich, da ich selbst keinerlei Bezug zum Kartenlegen habe.
Auch queere Beziehungen spielen in mehreren Generationen eine deutlich sichtbare Rolle. Sie werden mit großer Selbstverständlichkeit in die Handlung eingebunden und passen gerade in der Vergangenheit auch zu den Themen Liebe, Familie und gesellschaftliche Erwartungen. Für meinen persönlichen Lesegeschmack war dieser Aspekt allerdings stärker gewichtet, als ich es vorab erwartet hatte. Auffällig fand ich vor allem, dass es nicht bei einem queeren Paar bleibt, sondern gleich mehrere Beziehungen und weitere Figuren mit entsprechenden Erfahrungen Teil der Geschichte sind. Dadurch wirkte dieser Aspekt auf mich stellenweise etwas überproportional präsent, aber ohne dass er die Handlung an sich in den Hintergrund gedrängt hätte.
Die Auflösung des Familienfluchs fand ich insgesamt schlüssig und rund. Lediglich der allerletzte Spannungsbogen war mir etwas zu viel. Besonders eine kurze Szene mit Clara und der Katze hätte ich persönlich nicht gebraucht. Sie hat für mich kurz vor dem Ende noch einen unnötig düsteren Beigeschmack erzeugt, ohne dass die Geschichte sie wirklich benötigt hätte.
Insgesamt hat mir Die Hexen vom Honeysuckle House aber schöne und kurzweilige Lesestunden bereitet. Die Mischung aus Magie, Familiengeschichte, Geheimnissen und herbstlicher Atmosphäre funktioniert sehr gut und die Handlung ist am Ende abgeschlossen. Für mich eine schöne Herbstlektüre mit kleinen Schwächen – 4 von 5 Sternen.
Besonders gut gefallen hat mir der Aufbau der Geschichte. Die Handlung springt zwischen Gegenwart und Vergangenheit und wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Dadurch setzt sich die Familiengeschichte der Caldwells Stück für Stück zusammen und man versteht immer besser, welche Ereignisse und Entscheidungen über Generationen hinweg nachwirken. Gerade diese Verbindung aus Familiengeheimnissen, dem Fluch und der Geschichte des Honeysuckle House fand ich sehr gelungen. Das Haus ist dabei fast wie eine eigene Figur und verbindet die verschiedenen Generationen miteinander.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass sich das Buch trotz seiner über 400 Seiten sehr schnell lesen lässt. Auch wenn zwischendurch viel recherchiert und nach Antworten gesucht wird, kam für mich kaum Langeweile auf. Immer wieder werden neue Hinweise oder Zusammenhänge entdeckt, die die Geschichte voranbringen.
Ein großer Bestandteil der Magie sind Tarotkarten, Kristalle und das Ziehen besonderer Kerzen, mit denen bestimmte Wünsche oder Eigenschaften wie Schutz, Glück oder Liebe verstärkt werden sollen. Gerade die Kerzenmagie fand ich interessant und einmal etwas anderes. Mit dem Tarot hatte ich dagegen gelegentlich Schwierigkeiten. Die Bedeutung der gezogenen Karten wird zwar erklärt, trotzdem war mir dieser Teil stellenweise etwas zu ausführlich, da ich selbst keinerlei Bezug zum Kartenlegen habe.
Auch queere Beziehungen spielen in mehreren Generationen eine deutlich sichtbare Rolle. Sie werden mit großer Selbstverständlichkeit in die Handlung eingebunden und passen gerade in der Vergangenheit auch zu den Themen Liebe, Familie und gesellschaftliche Erwartungen. Für meinen persönlichen Lesegeschmack war dieser Aspekt allerdings stärker gewichtet, als ich es vorab erwartet hatte. Auffällig fand ich vor allem, dass es nicht bei einem queeren Paar bleibt, sondern gleich mehrere Beziehungen und weitere Figuren mit entsprechenden Erfahrungen Teil der Geschichte sind. Dadurch wirkte dieser Aspekt auf mich stellenweise etwas überproportional präsent, aber ohne dass er die Handlung an sich in den Hintergrund gedrängt hätte.
Die Auflösung des Familienfluchs fand ich insgesamt schlüssig und rund. Lediglich der allerletzte Spannungsbogen war mir etwas zu viel. Besonders eine kurze Szene mit Clara und der Katze hätte ich persönlich nicht gebraucht. Sie hat für mich kurz vor dem Ende noch einen unnötig düsteren Beigeschmack erzeugt, ohne dass die Geschichte sie wirklich benötigt hätte.
Insgesamt hat mir Die Hexen vom Honeysuckle House aber schöne und kurzweilige Lesestunden bereitet. Die Mischung aus Magie, Familiengeschichte, Geheimnissen und herbstlicher Atmosphäre funktioniert sehr gut und die Handlung ist am Ende abgeschlossen. Für mich eine schöne Herbstlektüre mit kleinen Schwächen – 4 von 5 Sternen.