Magisch, spannend und traurig zugleich

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Die Hexen vom Honeysuckle House haben mich anfangs durch ihr wunderschönes Cover angezogen und spätestens nach dem Klappentext wusste ich: ich werde diese Geschichte lieben. Und so war es dann auch. Der Schreibstil, gepaart mit den unterschiedlichen Zeitsträngen hat mich in die Geschichte gesogen. Das Puzzle hat sich bis zum Ende Stück für Stück zusammen gesetzt und zu keinem Zeitpunkt hatte ich eine wirkliche Vermutung, was hier eigentlich vor sich geht. Jede Erkenntnis und jede Wendung haben mich überrascht, sodass sich die Spannung für mich durch das gesamte Buch gezogen hat.

Die Idee, dass die Heime von Hexen lebendig werden und sich um seine Bewohner und Gäste kümmert fand ich toll. Ich selbst hätte auch gerne so ein Haus, das würde den Alltag deutlich erleichtern. In der Geschichte spürt man die Liebe zwischen dem Haus und den Bewohnern und alleine das macht sehr viel für die Atmosphäre in diesem Buch.

Die Charaktere waren vielseitig skizziert und auch hier erfährt man erst nach und nach, was sie bewegt und antreibt - das war sehr spannend! Nur Florence, eine der beiden Schwestern aus dem Jetzt ging mir manchmal etwas auf die Nerven mit ihrer vorwurfsvollen Art ihrer Schwester gegenüber.

Für mich hat bei dieser Geschichte alles gestimmt und ist daher eines meiner Herbsthighlights.