Mittelmäßig

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odina Avatar

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„Die Hexen vom Honeysuckle House“ von Liz Parker handelt von zwei Schwestern, einem verzauberten Buchladen und einem tödlichen Familienerbe. In Burdock Creek erwacht ein alter Fluch, der alle dreizehn Jahre ein Leben fordert. Als Florences Geburtstag näher rückt, müssen die Schwestern herausfinden, was wirklich hinter ihrer Magie und dem alten Familienfluch steckt. Die Idee des Buches hat mich zunächst sehr angesprochen. Auch der Schreibstil ist flüssig und klar verständlich, sodass ich grundsätzlich gut durch die Seiten gekommen bin. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen. Durch die vielen Perspektivwechsel wirkte die Geschichte auf mich stellenweise etwas verwirrend und ich hatte Mühe wirklich in die Handlung hineinzufinden. Auch die Spannung blieb für meinen Geschmack eher durchschnittlich. Obwohl der Fluch eigentlich viel Potenzial bietet, gab es einige langatmige Passagen, die den Lesefluss gebremst haben. Mit den Protagonistinnen bin ich ebenfalls nicht richtig warm geworden. Sie blieben für mich eher oberflächlich, sodass mir die emotionale Verbindung gefehlt hat. Gerade bei einer Geschichte über Schwestern, Magie und ein gefährliches Familienerbe hätte ich mir mehr Tiefe und stärkere Gefühle gewünscht. Insgesamt ist das Buch für mich ein mittelmäßiger Hexenroman für den Herbst.