Perfektes Herbstbuch

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terryw Avatar

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Wenn man ein Buch aufschlägt und sich vom ersten Moment an fühlt, als würde man mit einer Tasse heißem Kürbis-Gewürz-Tee in einem gemütlichen, verzauberten Buchladen sitzen, weiß man: Das ist das richtige Buch für die kalte Jahreszeit. Genau das ist Liz Parker mit „Die Hexen vom Honeysuckle House“ gelungen. Die Geschichte entführt uns in die neblige Kleinstadt Burdock Creek und zieht einen mit einer so stimmungsvollen Atmosphäre in den Bann, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen mag.

​Im Mittelpunkt stehen die Schwestern Florence und Evie Caldwell, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während Evie im viktorianischen Honeysuckle House Bienen züchtet, Kerzen zieht und die Magie mit der Stadt teilt, hat Florence ihrer eigenen Gabe nach einem tragischen Verlust komplett abgeschworen und betreibt stattdessen den charmanten Buchladen „Ink & Pages“. Doch über der Familie schwebend liegt ein düsterer Fluch: Alle dreizehn Jahre stirbt an einem bestimmten Oktobertag ein geliebter Mensch im Haus. Als Florences Geburtstag und damit das schicksalhafte Jahr näher rücken, beginnt das alte Gemäuer plötzlich auf unheimliche Weise lebendig zu werden, während gleichzeitig eine alte, verbotene Romanze und Tarotkarten für reichlich Herzklopfen und Nervenkitzel sorgen.

​Die Dynamik zwischen den Schwestern, die geheimnisvolle, leicht schaurige Note und dieser wunderbare Zauber-Vibe machen das Buch zu einem absoluten Pageturner. Liz Parkers Schreibstil ist flüssig, bildstark und voller Emotionen. Man fiebert mit, rätselt über die alten Tagebucheinträge und spürt jede einzelne magische Regung des Hauses.

​„Die Hexen vom Honeysuckle House“ ist die ideale Wohlfühl-Geschichte für alle, die eine Mischung aus Familiengeheimnissen, herbstlichem Kleinstadt-Flair und Magie suchen. Ein echtes Highlight, das einen verzaubert!