Perfektes Herbstbuch
Der Roman macht schlicht und ergreifend Spaß, auch wenn er das Rad der Hexen-Literatur nicht neu erfindet. Ich habe mir damit ein paar gemütliche Leseabende gemacht und mich gefreut, dass er mysteriös und ab und an düster war aber nicht so dunkel wie ich gedacht habe.
Im nebligen gemütlichen Städtchen Burdock Creek steht das titelgebende Honeysuckle House. Dort leben die Schwestern Evie und Florence, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Evie kümmert sich um die hauseigenen Bienen und den Hexenkram, während Florence der ganzen Magie eher mit einer gesunden Portion Skepsis begegnet.
Das Problem an der idyllischen Fassade: Auf der Familie lastet ein ziemlich dunkler Schatten. Alle dreizehn Jahre segnet ein geliebter Mensch im Umfeld das zeitliche. Als Florences runder Geburtstag näherrückt, fängt das alte Haus plötzlich an, auf ziemlich unheimliche Art und Weise lebendig zu werden. Und so müssen sich die Schwestern der Vergangenheit und ihrer eigenen Macht stellen.
Parker schreibt sich unglaublich gemütlich durch die Story. Wer hier blutrünstigen Horror sucht, ist komplett falsch Fund as habe ich sehr genossen.
Besonders stark fand ich, dass die Autorin die Magie nicht nur als cooles Gimmick nutzt, um Effekte zu erzielen, sondern sie als Metapher für familiäre Verstrickungen und unausgesprochene Konflikte einsetzt. Die Dynamik zwischen den beiden Schwestern fühlt sich echt an: sie zicken sich an, sie halten zusammen, sie nerven sich.
„Die Hexen vom Honeysuckle House“ will gar kein literarisches Meisterwerk sein, das die Welt verändert. Es ist ein stimmungsvoller Wohlfühl-Roman für miese Regentage, an denen man sich am liebsten mit einer Decke auf dem Sofa verkriechen will. Sachlich betrachtet gibt es ein paar dramaturgische Längen, persönlich gesprochen hatte ich aber genau die gemütliche Lesezeit, die ich mir erhofft hatte.
Lesenswert für alle, die Hexen, Kleinstadt-Geheimnisse und herbstlichen Budenzauber lieben!
Im nebligen gemütlichen Städtchen Burdock Creek steht das titelgebende Honeysuckle House. Dort leben die Schwestern Evie und Florence, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Evie kümmert sich um die hauseigenen Bienen und den Hexenkram, während Florence der ganzen Magie eher mit einer gesunden Portion Skepsis begegnet.
Das Problem an der idyllischen Fassade: Auf der Familie lastet ein ziemlich dunkler Schatten. Alle dreizehn Jahre segnet ein geliebter Mensch im Umfeld das zeitliche. Als Florences runder Geburtstag näherrückt, fängt das alte Haus plötzlich an, auf ziemlich unheimliche Art und Weise lebendig zu werden. Und so müssen sich die Schwestern der Vergangenheit und ihrer eigenen Macht stellen.
Parker schreibt sich unglaublich gemütlich durch die Story. Wer hier blutrünstigen Horror sucht, ist komplett falsch Fund as habe ich sehr genossen.
Besonders stark fand ich, dass die Autorin die Magie nicht nur als cooles Gimmick nutzt, um Effekte zu erzielen, sondern sie als Metapher für familiäre Verstrickungen und unausgesprochene Konflikte einsetzt. Die Dynamik zwischen den beiden Schwestern fühlt sich echt an: sie zicken sich an, sie halten zusammen, sie nerven sich.
„Die Hexen vom Honeysuckle House“ will gar kein literarisches Meisterwerk sein, das die Welt verändert. Es ist ein stimmungsvoller Wohlfühl-Roman für miese Regentage, an denen man sich am liebsten mit einer Decke auf dem Sofa verkriechen will. Sachlich betrachtet gibt es ein paar dramaturgische Längen, persönlich gesprochen hatte ich aber genau die gemütliche Lesezeit, die ich mir erhofft hatte.
Lesenswert für alle, die Hexen, Kleinstadt-Geheimnisse und herbstlichen Budenzauber lieben!