Tarot, Kerzenmagie und ein tödlicher Fluch
Alle 13 Jahre, am 13. Oktober, stirbt jemand im Honeysuckle House. Die Hexenschwestern Florence und Evie Caldwell glauben jeweils auf ganz eigene Weise, eine Möglichkeit gefunden zu haben, um den Fluch zu brechen. Florence führt einen Buchladen, hat der Magie abgeschworen und Honeysuckle House seit vielen Jahren nicht mehr betreten. Evie hat aus dem Haus eine verspukte Pension gemacht und nutzt ihre Magie für Gutes. Als sich nach dem letzten Todesfall der 13. Oktober zum 13. Mal nähert, müssen die Schwestern feststellen, dass der Fluch noch intakt ist. Das Geheimnis zur Rettung der von ihnen geliebten Menschen liegt in der Vergangenheit.
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker ist Witchy Fantasy, ein Roman über zwei unterschiedliche Schwestern, einen Fluch und das Heilen generationsübergreifender Traumata. Toxische Familienbeziehungen und das aktuelle Thema Break the Cycle sind zentrale Themen, auch weil die Autorin hier auch eigene Erfahrungen einbringt. Vor allem Evie und Florences Beziehung zueinander ist ein wichtiger Punkt. Ich fand es schön, dass sich ihre Schwesternschaft trotz jahrelanger Meinungsverschiedenheiten durchsetzt. Florence ist dabei ein sehr zurückhaltender Charakter, der aufgrund des Fluches vor Bindung zurückschreckt. Evie ist eher offen und tatkräftig. Beide Hauptcharaktere konnte ich gut nachvollziehen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Die Handlung des Buches spielt hauptsächlich in Florences Buchhandlung und im Honeysuckle House. Beide Orte haben gemeinsam, dass sie durch die Magie der Hexen praktisch zu Lebewesen geworden sind und auf ihre Art auch kommunizieren können. Dieser Aspekt hat mir gut gefallen, wobei Honeysuckle House durch den Fluch bedrohlich wirkt. Dazu gibt es Kerzenmagie, ganz viel Tarot und kleine (auch queere) Liebesgeschichten, die sich aber nicht in den Vordergrund drängen. Trotzdem empfand ich die Stimmung im Buch weniger herbstlich und cosy, als ich erwartet hatte.
Die Hexen vom Honeysuckle House von Liz Parker ist Witchy Fantasy, ein Roman über zwei unterschiedliche Schwestern, einen Fluch und das Heilen generationsübergreifender Traumata. Toxische Familienbeziehungen und das aktuelle Thema Break the Cycle sind zentrale Themen, auch weil die Autorin hier auch eigene Erfahrungen einbringt. Vor allem Evie und Florences Beziehung zueinander ist ein wichtiger Punkt. Ich fand es schön, dass sich ihre Schwesternschaft trotz jahrelanger Meinungsverschiedenheiten durchsetzt. Florence ist dabei ein sehr zurückhaltender Charakter, der aufgrund des Fluches vor Bindung zurückschreckt. Evie ist eher offen und tatkräftig. Beide Hauptcharaktere konnte ich gut nachvollziehen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und auf unterschiedlichen Zeitebenen erzählt. Die Handlung des Buches spielt hauptsächlich in Florences Buchhandlung und im Honeysuckle House. Beide Orte haben gemeinsam, dass sie durch die Magie der Hexen praktisch zu Lebewesen geworden sind und auf ihre Art auch kommunizieren können. Dieser Aspekt hat mir gut gefallen, wobei Honeysuckle House durch den Fluch bedrohlich wirkt. Dazu gibt es Kerzenmagie, ganz viel Tarot und kleine (auch queere) Liebesgeschichten, die sich aber nicht in den Vordergrund drängen. Trotzdem empfand ich die Stimmung im Buch weniger herbstlich und cosy, als ich erwartet hatte.