Verfluchte Hexenschwestern

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verynia Avatar

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In diesem Buch geht es um eine Hexenfamilie, die mit einem Fluch belegt ist. Alle 13 Jahre stirbt jemand, der den Hexen wichtig ist, im Honeysuckle House.
Nun steht der nächste 13. Jahrestag kurz bevor und Florence und Evie wissen nicht, was passieren wird. Die beiden haben die letzten 13 Jahre sehr unterschiedlich verbracht: Evie hat das Haus zu einem Bed & Breakfast umfunktioniert, wohnt selbst dort mit ihrer Tochter Clara und praktiziert weiterhin ihre Magie.
Florence hingegen ist aus dem Haus ausgezogen und benutzt ihre Magie seit dem letzten Todesfall vor 13 Jahren nicht mehr in der Hoffnung, so den Familienfluch zu brechen. Beide Schwestern haben nach besagtem Tod - es war ihr Vater - Tarotkarten gezogen, doch beide haben sie sehr unterschiedlich interpretiert.
Das Honeysuckle House ish nicht einfach nur ein Haus. Es ist Teil der Familie und hat ein Eigenleben. Es hilft seinen Bewohnern, repariert sich selbst und beschützt seine Bewohner. Eigentlich. Den in den Fluchjahren schützt es offensichtlich nicht. Wieso ist das so?
Das Buch beschreibt die Leben aller Hexen, die in dem Haus gelebt haben. Es ist eine tolle und wirklich spannende Schreibweise und die Wechsel in den Zeiten kommen immer sehr passend.
Mich hat die Story schnell gefesselt und mitgerissen. Ich habe schon einmal ein Buch über ein Haus mit einem angeblichen Eigenleben gelesen, doch das war kaum spürbar. Hier ist es ganz anders. Man fühlt selbst als Leser das Haus durch die Seiten, da die Autorin ein tolles Gespür für diese Atmosphäre beweist. Auch der Buchladen, den Florence betreibt, ist mit der gleichen Magie verknüpft und erwacht ebenso immer wieder zum Leben. Einfach toll!

Die Auflösung des Fluchs habe ich nicht erraten können. Aber es wurde gut darauf hingearbeitet und mir sind keine Fragen offen geblieben. Ich hätte gerne noch mehr Zeit zwischen den Zeilen dieses tollen Buches verbracht, doch man fliegt nur so durch die Seiten. Es war ein wirklich schönes Leseerlebnis.