vielschichtige Hexengeschichte

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krokussine.liest Avatar

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Ein Zauber, ein Fluch der alle dreizehn Jahre am dreizehnten Oktober im Honeysuckle House ein Todesopfer fordert. Liegt dieser Zauber auf den Caldwell Frauen oder sogar auf dem Haus selber?

2025 dreizehn Jahre nachdem der Fluch ihre Mutter Linda Caldwell umgebracht hat tappen Florence und ihre Schwester Evie noch immer im Dunkeln, es ist beiden nicht gelungen den Zauber zu brechen, das wird vor allem Evie bewusst, als das Haus einmal mehr unberechenbar wird. Florence will auf keinen Fall für einen Tod verantwortlich sein und meidet seit Jahren ihre Magie, die Liebe und das Honeysuckle House während Evie versucht mit ihrer Magie den Fluch zu brechen und so ihre Lieben, allen voran ihre Tochter Clara zu schützen. Ist eine der beiden Schwestern auf dem richtigen Weg oder braucht es ihre vereinte Magie um den Zauber ein für alle Mal zu beenden?

Tarot, Magie, Edelsteine, verhexte Kerzen, ein magischer Buchladen und das Honeysuckle House, bei dem nicht klar ist, ob es nun gut oder böse ist. Eine Geschichte die alles beinhaltet was ich mir von einer herbstlichen Hexengeschichte wünsche und dabei komplexer ist, als ich gedacht habe. Die Spannung wird über das ganze Buch aufgebaut und erreicht ihren Höhepunkt ganz am Schluss der Geschichte wieder am dreizehnten Oktober. Ob die Caldwells den Fluch brechen können? Verrate ich hier natürlich nicht. :-) Erzählt wird über eine Zeitspanne von mehreren Jahrzehnten aus den Sichtweisen der Caldwell Hexen und dem Haus, was die Charaktere und die Geschichte vielschichtig macht und das Haus beinahe eine eigene Persönlichkeit wird. Ein paar wenige Stellen fühlten sich für mich komisch oder nicht ganz zu Ende erzählt an, so zum Beispiel als ein Protagonist eben noch bewusstlos und verletzt am Boden lag, in selbem Erzählstrang aber wieder fit und munter war und auch die Rollen der Bienen, die auch auf dem Cover erscheinen, konnte ich nicht recht einordnen. Sind sie «nur» als Symbol in der Geschichte, da sie das Bienenwachs für die Kerzen liefern? Die bisher eingetretenen Todesfälle im Haus werden zu Beginn der Geschichte aufgelistet, was für mich beim Lesen hilfreich war. Trotz ein paar Unstimmigkeiten erzählt Liz Parker eine großartige Geschichte über Trauma, Verlust, Trauer und toxische Menschen, aber auch eine über Familie, Zusammenhalt, (queere)Liebe, Vertrauen und das Gefühl zu Hause zu sein. Eine Geschichte voller Magie und Mystik die mich ganz für sich einnehmen konnte.