Zwischen Baumkronen und Kampf ums Überleben
„Die Insel der Schimpansen“ verspricht ein atmosphärisches Naturabenteuer: Profiturnerin Angel reist von Cornwall nach Tansania, um mitten unter Schimpansen deren Sprache zu erforschen. Der Schreibstil dürfte einfühlsam und bildreich sein, ganz im Sinne des Autors, der „denen eine Stimme gibt, deren Sprache wir nicht verstehen“. Spannung entsteht aus Angels Nähe zu Milo und dem Konflikt, als die Insel verkauft wird – Trophäenjagd gegen Naturschutz, Gier gegen Mitgefühl. Angel wirkt schon als mutige, empathische Hauptfigur. Ich erwarte einen berührenden Roman über Mensch und Natur und würde gerne weiterlesen, um zu erfahren, wie der Kampf um die Insel ausgeht.