Zwischen Urwaldkronen, Menschlichkeit und Moral
Es gibt Autoren, deren Bücher man einfach nur liest. Und dann gibt es John Ironmonger – zu dessen Geschichten man zurückkehrt wie an einen vertrauten, geliebten Ort. Schon mit den ersten Seiten von Die Insel der Schimpansen hatte ich dieses wunderbare Gefühl, wieder in seiner erzählerischen Welt angekommen zu sein. Sein Stil erinnert sofort an seine großen Erfolge wie Der Wal und das Ende der Welt oder Der Eisbär und die Hoffnung auf morgen: Er verbindet Wissenschaft mit enormer Empathie und erschafft Geschichten, die einen nicht mehr loslassen.