Ein Leben mit Tieren
„Die Insel der Schimpansen“ von John Ironmonger erzählt von Angel, einer jungen Forscherin, die zwei Jahre auf einer kleinen Insel im Viktoriasee mit einer Gruppe wild lebender Schimpansen verbringt. Sie will herausfinden, wie die Tiere miteinander kommunizieren, und baut nach und nach Vertrauen zu ihnen auf. Als die Insel verkauft wird, gerät dieses fragile Zusammenleben in Gefahr.
Der Roman springt zwischen zwei Zeitebenen: den Ereignissen auf der Insel und einer späteren Rahmenhandlung, in der ein Bekannter Angels Geschichte aufschreibt. Diese Konstruktion fand ich anfangs etwas verwirrend, weil man sich erst an die wechselnde Erzählweise gewöhnen muss. Später ergab sie aber Sinn, weil dadurch klar wird, wie die Geschichte überhaupt entstanden ist.
Positiv gefallen hat mir, wie genau die Schimpansen beschrieben werden. Man lernt einzelne Tiere mit eigenem Charakter kennen, was die Handlung persönlich und nachvollziehbar macht. Auch die Themen Naturschutz und wirtschaftliche Interessen werden ohne erhobenen Zeigefinger behandelt, man merkt aber deutlich, wohin die Sympathie des Autors geht. Etwas schwächer fand ich den Mittelteil, der sich streckenweise zieht, bevor die Handlung im letzten Drittel deutlich an Tempo gewinnt. Auch einige Nebenfiguren blieben für mich blass und wurden kaum ausentwickelt.
Insgesamt ist es ein Buch, das zum Nachdenken über unseren Umgang mit Tieren anregt, über die Natur und das einem bewusst macht, wie ähnlich wir den Menschenaffen sind.
Der Roman springt zwischen zwei Zeitebenen: den Ereignissen auf der Insel und einer späteren Rahmenhandlung, in der ein Bekannter Angels Geschichte aufschreibt. Diese Konstruktion fand ich anfangs etwas verwirrend, weil man sich erst an die wechselnde Erzählweise gewöhnen muss. Später ergab sie aber Sinn, weil dadurch klar wird, wie die Geschichte überhaupt entstanden ist.
Positiv gefallen hat mir, wie genau die Schimpansen beschrieben werden. Man lernt einzelne Tiere mit eigenem Charakter kennen, was die Handlung persönlich und nachvollziehbar macht. Auch die Themen Naturschutz und wirtschaftliche Interessen werden ohne erhobenen Zeigefinger behandelt, man merkt aber deutlich, wohin die Sympathie des Autors geht. Etwas schwächer fand ich den Mittelteil, der sich streckenweise zieht, bevor die Handlung im letzten Drittel deutlich an Tempo gewinnt. Auch einige Nebenfiguren blieben für mich blass und wurden kaum ausentwickelt.
Insgesamt ist es ein Buch, das zum Nachdenken über unseren Umgang mit Tieren anregt, über die Natur und das einem bewusst macht, wie ähnlich wir den Menschenaffen sind.