Ein Roman mit Spannung & Feel-Good-Effekt
Im Mittelpunkt stehen Menschenaffenforschung, Natur und Tierschutz und gleichzeitig geht es um die Frage, wie wir mit der Welt und ihren anderen Bewohnern umgehen. Dabei hat das Buch auch einen gesellschaftskritischen Touch, was mir sehr gut gefallen hat. Da ich Natur und Tiere sehr gern mag, fand ich diesen Fokus und auch das Setting auf Samaki Island erfrischend. Die wissenschaftliche Komponente im Buch war gut in die Geschichte eingebracht und interessant. Man merkt, dass der Autor selbst Zoologe ist und ihm das Thema am Herzen liegt.
Die Figuren waren insgesamt gut ausgearbeitet. Angel als Hauptfigur hat mir besonders gefallen. Sie ist mutig, schlau und prinzipientreu. Auch die anderen Figuren hatten ihre Eigenarten und waren für mich gut nachvollziehbar. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor bewusst starke Frauenfiguren in unterschiedlichen Rollen und vor allen Dingen auch in Führungspositionen in den Mittelpunkt stellt, was mir positiv aufgefallen ist.
Was mir allerdings gefehlt hat, war an vielen Stellen etwas mehr Tiefe. Interessante Begebenheiten, Ereignisse und Beziehungen wurden immer wieder angeschnitten und dann relativ schnell verlassen oder nicht komplett ausgeführt. Gerade die Beziehung zwischen Angel und den Schimpansen hätte ich gerne ausführlicher miterlebt. Auch die Beziehungen zwischen den Menschen auf der Insel hätten etwas mehr Raum bekommen können.
Vom Schreibstil her fand ich das Buch sehr schön geschrieben, teilweise waren die Beschreibungen allerdings zu ausführlich (meiner Meinung nach leider an den falschen Stellen). Manche Aufzählungen habe ich irgendwann nur noch überflogen, um zurück zur Handlung zu gelangen. Auch bei manchen Dialogen haben die ausführlichen Beschreibungen für mich den Lesefluss etwas gestört.
Timothy hat mich mit seiner Naivität gegenüber den offensichtlichen Warnsignalen außerdem teilweise fast zur Verzweiflung gebracht, vor allem weil er eigentlich ein schlauer Mann war.
Das letzte Drittel hat mich dafür richtig abgeholt. Es wurde deutlich spannender und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Besonders der Full-Circle-Moment am Ende hat das Buch für mich sehr schön abgerundet. Das Ende war gleichzeitig traurig und schön und hatte einen kleinen Feel-Good-Effekt.
Insgesamt würde ich 3,5 Sterne vergeben und gerne weitere Bücher des Autors lesen. Ich würde das Buch vor allem Leser:innen empfehlen, die Tiere, Natur und wissenschaftliche Themen mögen und gerne auf eine große Romance-Handlung verzichten können.
Die Figuren waren insgesamt gut ausgearbeitet. Angel als Hauptfigur hat mir besonders gefallen. Sie ist mutig, schlau und prinzipientreu. Auch die anderen Figuren hatten ihre Eigenarten und waren für mich gut nachvollziehbar. Ich hatte den Eindruck, dass der Autor bewusst starke Frauenfiguren in unterschiedlichen Rollen und vor allen Dingen auch in Führungspositionen in den Mittelpunkt stellt, was mir positiv aufgefallen ist.
Was mir allerdings gefehlt hat, war an vielen Stellen etwas mehr Tiefe. Interessante Begebenheiten, Ereignisse und Beziehungen wurden immer wieder angeschnitten und dann relativ schnell verlassen oder nicht komplett ausgeführt. Gerade die Beziehung zwischen Angel und den Schimpansen hätte ich gerne ausführlicher miterlebt. Auch die Beziehungen zwischen den Menschen auf der Insel hätten etwas mehr Raum bekommen können.
Vom Schreibstil her fand ich das Buch sehr schön geschrieben, teilweise waren die Beschreibungen allerdings zu ausführlich (meiner Meinung nach leider an den falschen Stellen). Manche Aufzählungen habe ich irgendwann nur noch überflogen, um zurück zur Handlung zu gelangen. Auch bei manchen Dialogen haben die ausführlichen Beschreibungen für mich den Lesefluss etwas gestört.
Timothy hat mich mit seiner Naivität gegenüber den offensichtlichen Warnsignalen außerdem teilweise fast zur Verzweiflung gebracht, vor allem weil er eigentlich ein schlauer Mann war.
Das letzte Drittel hat mich dafür richtig abgeholt. Es wurde deutlich spannender und ich wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte ausgeht. Besonders der Full-Circle-Moment am Ende hat das Buch für mich sehr schön abgerundet. Das Ende war gleichzeitig traurig und schön und hatte einen kleinen Feel-Good-Effekt.
Insgesamt würde ich 3,5 Sterne vergeben und gerne weitere Bücher des Autors lesen. Ich würde das Buch vor allem Leser:innen empfehlen, die Tiere, Natur und wissenschaftliche Themen mögen und gerne auf eine große Romance-Handlung verzichten können.