Ein Roman so spannend wie ein Thriller
Die junge Angel aus dem kleinen Fischerdorf St. Piran in Cornwall forscht über Schimpansen, vor allem über deren Kommunikation. Sie ist überzeugt, dass die Tiere eine Art Sprache haben, und die will sie entschlüsseln. Als sie das Angebot erhält, für zwei Jahre auf eine kleine private Insel mitten im Viktoriasee in Tansania zu ziehen und mit der dort heimischen Schimpansengruppe zu leben, muss sie nicht lange überlegen. Tatsächlich akzeptieren die Schimpansen Angel und es gelingt ihr immer besser, mit ihnen zu kommunizieren. Bis die Insel verkauft wird. Die neuen Besitzer haben ihre ganz eigenen Pläne mit der Insel und den Schimpansen …
Wie schon bei „Der Wal und das Ende der Welt“ konnte mich der in Kenia geborene britische Autor John Ironmonger auch mit seinem neuen Werk komplett begeistern. Die Geschichte ist so warmherzig, wunderschön und gleichzeitig traurig, kritisch und hoffnungsvoll. Ironmonger ergreift hier Partei für die, die sich nicht selbst schützen können und bringt die Lesenden zum Nachdenken.
Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich die Aufteilung in die Handlung mit Angel in Tansania und die Rahmenhandlung mit Jeremy, der in St. Piran Jahre später Angels Erlebnisse mit den Schimpansen und verschiedenen Menschen in Afrika aufschreibt. Hier fand ich es jedoch sehr schön, dass Jeremy die Lesenden immer wieder an seinen Überlegungen zu seiner Schreibarbeit teilhaben lässt. So wird man noch tiefer in die Geschichte hineingezogen.
Schimpansen sind die nächsten Verwandten des Menschen. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass sie eine einigermaßen komplexe Kommunikation beherrschen, die aus Lauten, Gestik und Mimik besteht. Für „echte“ Sprache fehlen die körperlichen Voraussetzungen. Doch können sie etliche Wörter der menschlichen Sprache verstehen lernen. Ich fand es unglaublich rührend, wie Angel sich auf die Schimpansen einlässt und mit dem ein oder anderen Freundschaft schließt. Als die Tiere in Gefahr geraten, tut Angel alles, um sie zu schützen. Doch das Unheil nimmt seinen Lauf.
Die Story, die recht ruhig beginnt, aber schon von der ersten Seite an zu fesseln vermag, nimmt immer mehr Tempo auf und entwickelt einen wahnsinnigen Sog. Die Spannung steigert sich wie bei einem Thriller. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es war wirklich atemberaubend. Mich hat der Autor definitiv abgeholt und nicht mehr losgelassen.
Ein echtes Highlight!
Wie schon bei „Der Wal und das Ende der Welt“ konnte mich der in Kenia geborene britische Autor John Ironmonger auch mit seinem neuen Werk komplett begeistern. Die Geschichte ist so warmherzig, wunderschön und gleichzeitig traurig, kritisch und hoffnungsvoll. Ironmonger ergreift hier Partei für die, die sich nicht selbst schützen können und bringt die Lesenden zum Nachdenken.
Etwas gewöhnungsbedürftig war für mich die Aufteilung in die Handlung mit Angel in Tansania und die Rahmenhandlung mit Jeremy, der in St. Piran Jahre später Angels Erlebnisse mit den Schimpansen und verschiedenen Menschen in Afrika aufschreibt. Hier fand ich es jedoch sehr schön, dass Jeremy die Lesenden immer wieder an seinen Überlegungen zu seiner Schreibarbeit teilhaben lässt. So wird man noch tiefer in die Geschichte hineingezogen.
Schimpansen sind die nächsten Verwandten des Menschen. Insofern ist es nicht verwunderlich, dass sie eine einigermaßen komplexe Kommunikation beherrschen, die aus Lauten, Gestik und Mimik besteht. Für „echte“ Sprache fehlen die körperlichen Voraussetzungen. Doch können sie etliche Wörter der menschlichen Sprache verstehen lernen. Ich fand es unglaublich rührend, wie Angel sich auf die Schimpansen einlässt und mit dem ein oder anderen Freundschaft schließt. Als die Tiere in Gefahr geraten, tut Angel alles, um sie zu schützen. Doch das Unheil nimmt seinen Lauf.
Die Story, die recht ruhig beginnt, aber schon von der ersten Seite an zu fesseln vermag, nimmt immer mehr Tempo auf und entwickelt einen wahnsinnigen Sog. Die Spannung steigert sich wie bei einem Thriller. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es war wirklich atemberaubend. Mich hat der Autor definitiv abgeholt und nicht mehr losgelassen.
Ein echtes Highlight!