Eine spannende Geschichte mit wichtiger Botschaft!
Inhalt:
Angel forscht zur Kommunikation von Menschenaffen. Als sie die Chance erhält, auf einer abgelegenen Insel in Tansania eine Gruppe wildlebender Schimpansen zu beobachten, ergreift sie die Gelegenheit. Vor Ort findet sie schnell Anschluss an die Forscher in der Forschungsstation. Besonders angetan aber haben es ihr die Tiere. In der luftigen Höhe der Baumkronen schließt Angel Freundschaft mit den Schimpansen Milo, Nixon und Hootha. Es gelingt ihr, das Vertrauen des Stammes und seines Anführers Gaffa zu gewinnen und Teil ihrer Gemeinschaft zu werden. Doch die Idylle ist bedroht: Die Insel wird an ein Unternehmen verkauft, das unter falschen Vorwänden ein lukratives Geschäft mit dem illegalen Abschuss der Menschenaffen aufziehen will. Angel sieht sich vor der schwierigen Aufgabe, einen Plan zu entwickeln, um die Tiere zu schützen. …
Meine Meinung:
"Die Insel der Schimpansen" lautet der neue Roman aus der Feder von John Ironmonger. Darin erzählt er von Angel, ihrer Liebe zu den Menschenaffen und ihrem Kampf gegen Trophäenjagden. Mit über 400 Seiten ist das Buch ein ordentlicher Wälzer, doch ich hatte ihn schneller gelesen, als mir lieb ist! Dank seiner einzigartigen Erzählweise hat John Ironmonger von Beginn an für Spannung gesorgt. Er gibt seiner Geschichte einen Erzähler, der zunächst von außen auf das Geschehen blickt, sich später aber als ein Teil dessen entpuppt. Jeremy, so sein Name, lässt Leser und Leserinnen tief in Angels Erlebnisse eintauchen, um dann an geeigneten Stellen auf Abstand zu gehen und Dinge zu kommentieren. Die Figur des Erzählers empfand ich nicht nur als sympathisch und liebenswert, sondern sie machte den Roman aus meiner Sicht auch sehr kurzweilig.
Die Handlung erzählt Jeremy nicht linear, was ein geschicktes Stilmittel ist, um die Neugier aufrechtzuerhalten. Ab der Hälfte nimmt die Geschichte dann deutlich an Fahrt auf und entwickelt einen solchen Sog, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Erst gegen Ende häufen sich zu viele glückliche Zufälle, sodass die Handlung nach meiner Meinung an Glaubwürdigkeit verliert.
Den zahlreichen Charakteren schreibt der Autor unterschiedliche Eigenschaften zu. Dabei habe ich die Figuren in sich nicht als sonderlich ambivalent und vielschichtig wahrgenommen, was für den Roman jedoch vollkommen stimmig ist.
„Die Insel der Schimpansen“ führt uns eindringlich vor Augen, wie grausam und unwürdig Trophäenjagden sind und regt dazu an, über unseren Umgang mit Tieren und die Verantwortung des Menschen für ihren Schutz nachzudenken. Trotz kleiner Schwächen ist dies ein sehr lesenswerter Roman, den ich allen empfehlen kann, die auf der Suche nach einer spannenden Geschichte mit einer wichtigen Botschaft sind.
Angel forscht zur Kommunikation von Menschenaffen. Als sie die Chance erhält, auf einer abgelegenen Insel in Tansania eine Gruppe wildlebender Schimpansen zu beobachten, ergreift sie die Gelegenheit. Vor Ort findet sie schnell Anschluss an die Forscher in der Forschungsstation. Besonders angetan aber haben es ihr die Tiere. In der luftigen Höhe der Baumkronen schließt Angel Freundschaft mit den Schimpansen Milo, Nixon und Hootha. Es gelingt ihr, das Vertrauen des Stammes und seines Anführers Gaffa zu gewinnen und Teil ihrer Gemeinschaft zu werden. Doch die Idylle ist bedroht: Die Insel wird an ein Unternehmen verkauft, das unter falschen Vorwänden ein lukratives Geschäft mit dem illegalen Abschuss der Menschenaffen aufziehen will. Angel sieht sich vor der schwierigen Aufgabe, einen Plan zu entwickeln, um die Tiere zu schützen. …
Meine Meinung:
"Die Insel der Schimpansen" lautet der neue Roman aus der Feder von John Ironmonger. Darin erzählt er von Angel, ihrer Liebe zu den Menschenaffen und ihrem Kampf gegen Trophäenjagden. Mit über 400 Seiten ist das Buch ein ordentlicher Wälzer, doch ich hatte ihn schneller gelesen, als mir lieb ist! Dank seiner einzigartigen Erzählweise hat John Ironmonger von Beginn an für Spannung gesorgt. Er gibt seiner Geschichte einen Erzähler, der zunächst von außen auf das Geschehen blickt, sich später aber als ein Teil dessen entpuppt. Jeremy, so sein Name, lässt Leser und Leserinnen tief in Angels Erlebnisse eintauchen, um dann an geeigneten Stellen auf Abstand zu gehen und Dinge zu kommentieren. Die Figur des Erzählers empfand ich nicht nur als sympathisch und liebenswert, sondern sie machte den Roman aus meiner Sicht auch sehr kurzweilig.
Die Handlung erzählt Jeremy nicht linear, was ein geschicktes Stilmittel ist, um die Neugier aufrechtzuerhalten. Ab der Hälfte nimmt die Geschichte dann deutlich an Fahrt auf und entwickelt einen solchen Sog, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte. Erst gegen Ende häufen sich zu viele glückliche Zufälle, sodass die Handlung nach meiner Meinung an Glaubwürdigkeit verliert.
Den zahlreichen Charakteren schreibt der Autor unterschiedliche Eigenschaften zu. Dabei habe ich die Figuren in sich nicht als sonderlich ambivalent und vielschichtig wahrgenommen, was für den Roman jedoch vollkommen stimmig ist.
„Die Insel der Schimpansen“ führt uns eindringlich vor Augen, wie grausam und unwürdig Trophäenjagden sind und regt dazu an, über unseren Umgang mit Tieren und die Verantwortung des Menschen für ihren Schutz nachzudenken. Trotz kleiner Schwächen ist dies ein sehr lesenswerter Roman, den ich allen empfehlen kann, die auf der Suche nach einer spannenden Geschichte mit einer wichtigen Botschaft sind.