Forschung und Abenteuer
Der Roman „Die Insel der Schimpansen“ klang sehr interessant für mich, da er Themen wie Naturschutz und die Verbindung zwischen Mensch und Tier aufgreift. Auch das Setting von Samaki Island und der Urwald Tansanias schien verlockend. Ich wollte wissen, wie die Profiturnerin Angel es schafft, die Schimpansen für sich zu gewinnen und ihre Sprache zu erforschen, während sie hoch oben in den Baumkronen balanciert. Die Forschung über die Kommunikation der Tiere war dann auch ein lesenswerter Teil von Interesse. Die Bindung zwischen Angel und dem sympathischen Milo ist zudem toll beschrieben. Spannung kommt aber erst spät auf, als die Schimpansen durch den Verkauf der Insel in ihrer Existenz bedroht sind und von Trophäenjäger gejagt werden. Zuvor kam bei mir durch die langatmige Erzählweise oft Langeweile auf. Die Vorgeschichte entwickelt sich sehr langsam. Ich musste mich zwingen, weiterzulesen. Da der Klappentext viel preisgibt, ist die Handlung vorhersehbar.
Schlussendlich blieb die Glaubwürdigkeit für mich auf der Strecke, als sich wissenschaftliche Betrachtungen in ein abenteuerliches Gut gegen Böse wandelte, das nicht ganz rund war. Denkanstöße gibt es dennoch, die einen nicht loslassen. Schwierig, das zu bewerten. Ich tendiere zu 3 Sternen, würde aber nicht gleich von dem Buch abraten, wenn man sich für die Themen interessiert.
Schlussendlich blieb die Glaubwürdigkeit für mich auf der Strecke, als sich wissenschaftliche Betrachtungen in ein abenteuerliches Gut gegen Böse wandelte, das nicht ganz rund war. Denkanstöße gibt es dennoch, die einen nicht loslassen. Schwierig, das zu bewerten. Ich tendiere zu 3 Sternen, würde aber nicht gleich von dem Buch abraten, wenn man sich für die Themen interessiert.