Von Menschen und Schimpansen

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leserattesk Avatar

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Es ist schon eine verrückte Geschichte, die John Ironmonger hier erzählt. Eine junge Frau, Biologin mit Schwerpunkt Menschenaffen und talentierte Turnerin, soll im entfernten Tansania auf einer einsamen Insel unter einer Horde Schimpansen leben und ihre Sprache studieren. Ein sehr interessanter Gedanke die Sprache der Schimpansen zu lernen und damit Kommunikation zwischen Menschen und Schimpansen zu ermöglichen.
Auf der anderen Seite beschreibt der Ironmonger so viele realen Begebenheiten wie z.B. Trophäenjagd, Profitgier, Eigenschaften der Menschen und Affen, dass aus der fiktiven Geschichte ein interessanter Roman über das Leben von Menschenaffen wird. Und so entsteht eine hochspannende Geschichte von Tieren und Menschen, die wie überall auf der Welt sich nutzen und schaden können. Natürlich denkt man während der Lektüre an Jane Godall und Diane Fossey, die sich ja bereits sehr intensiv mit Menschenaffen beschäftigt haben, nichts desto trotz hat Ironmonger ein Buch geschrieben, das nachdenklich macht, vielleicht ein wenig verrückt ist, aber auch sehr unterhaltsam ist.