Die Schäreninsel hat kein Glück gebracht

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murmel266 Avatar

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Der Erstlingsroman der schwedischen Autorin Sara B. Elfgren, erschienen im Heyne Verlag, hat mir gefallen. Wer schon einmal mit einem Schiff durch die schwedische Schärenwelt unterwegs war sieht eher die heitere Atmosphäre dieser Wochenend- und Urlaubssommerwelt.
In diesem Roman erwartet uns die dunkle Seite. Diese Seite lässt sich auch schon anhand des Covers vermuten. Eine Schäre im Familienbesitz, die dem Vater der Schwestern Mirjam und Nia kein Glück brachte, sondern ihn zum Verkauf dieser an seinen Schwiegersohn Konrad veranlasste. Konrad ist der Ehemann von Nia, die von ihm systematisch gequält wird.
Zum 40. Geburtstag ist Mirjam und Freundinnen von Nia zu deren Feier auf die Schäre eingeladen. Mirjam war lange nicht vor Ort und reist mit gemischten Gefühlen an. Sie möchte, dass Nia Konrad verlässt und sich aus dieser toxischen Ehe löst. Mirjams Verfassung ist nicht gut, da sie nach 10 Jahren von ihrem Freund Juan verlassen wurde und dies nicht verkraftet hat.
Sie ist die Erste, die auf der Insel ankommt und findet Konrad vergiftet in der Badewanne liegend. Dies gilt es am Tag der Feier zu vertuschen.