Etwas viel Drama
"Die Insel meiner Schwester" von Sara B. Elfgren ist ihr Debüt in der Erwachsenenliteratur. Das Cover des Buches ist sehr stimmungsvoll und dennoch sieht man dunkle Wolken aufziehen, was hervorragend zum Roman passt. Es gefällt mir optisch sehr.
Im Buch begleiten wir Mirijam und ihre Halbschwester Nia. Die beiden haben erst im Alter von 14 Jahren voneinander erfahren und sind nur wenige Monate auseinander. Anfangs sind sie die allerbesten Freundinnen doch dann leben beide ihr eigenes Leben und sehen sich nur noch selten. Man merkt aber schon gleich zu Beginn, das Mirijam mehr an der Beziehung hängt als Nia.
Beide haben gerade in ihrem Leben Probleme. Mirijam wurde am 40. Geburtstag nach über 10 Jahren verlassen und Nia hängt in einer toxischen Beziehung fest. Kontakt haben sie schon lange keinen mehr. Da kommt überraschend eine Einladung zu Mirijams 40. Geburtstag, den sie auf Tallholmen, der Insel ihrer Kindheit feiern möchte. Mirijam sagt zu, nichtsahnend was sich dort für eine Tragödie abspielt.
Ich möchte zum Inhalt gar nicht mehr sagen, da man das Buch ohne viel Infos zum Inhalt lesen sollte. Allerdings fände ich eine Triggerwarnung angebracht, da es hier um häusliche Gewalt geht.
Noch immer bin ich etwas hin und hergerissen was meine Bewertung angeht. Eigentlich fand ich das Buch spannend und einige Themen wurden auch sehr gut ausgearbeitet. Allerdings war mir dann vieles zu konstruiert und vorhersehbar. Stellenweise war es mir auch etwas viel Drama. Auch hat mich gestört, das bis auf Juan, der Ex von Mirijam alle Männer im Buch negativ beschrieben werden. Ja es gibt schlimme Männer, aber doch nicht nur. Dann haben beide Schwestern keine besonders intensive Beziehung zu ihren Müttern, Freundinnen sind oberflächlich und es fließt immer viel Alkohol. Für mich war das alles etwas viel gewollt und weniger wäre hier definitiv etwas besser gewesen.
Der Schreibstil hat mir aber gut gefallen und ich hatte auch keine Probleme damit, das wir immer in der Zeit gesprungen sind. Im großen Ganzen wurde ich gut unterhalten. Daher gibt es von mir drei Sterne für das Buch.
Im Buch begleiten wir Mirijam und ihre Halbschwester Nia. Die beiden haben erst im Alter von 14 Jahren voneinander erfahren und sind nur wenige Monate auseinander. Anfangs sind sie die allerbesten Freundinnen doch dann leben beide ihr eigenes Leben und sehen sich nur noch selten. Man merkt aber schon gleich zu Beginn, das Mirijam mehr an der Beziehung hängt als Nia.
Beide haben gerade in ihrem Leben Probleme. Mirijam wurde am 40. Geburtstag nach über 10 Jahren verlassen und Nia hängt in einer toxischen Beziehung fest. Kontakt haben sie schon lange keinen mehr. Da kommt überraschend eine Einladung zu Mirijams 40. Geburtstag, den sie auf Tallholmen, der Insel ihrer Kindheit feiern möchte. Mirijam sagt zu, nichtsahnend was sich dort für eine Tragödie abspielt.
Ich möchte zum Inhalt gar nicht mehr sagen, da man das Buch ohne viel Infos zum Inhalt lesen sollte. Allerdings fände ich eine Triggerwarnung angebracht, da es hier um häusliche Gewalt geht.
Noch immer bin ich etwas hin und hergerissen was meine Bewertung angeht. Eigentlich fand ich das Buch spannend und einige Themen wurden auch sehr gut ausgearbeitet. Allerdings war mir dann vieles zu konstruiert und vorhersehbar. Stellenweise war es mir auch etwas viel Drama. Auch hat mich gestört, das bis auf Juan, der Ex von Mirijam alle Männer im Buch negativ beschrieben werden. Ja es gibt schlimme Männer, aber doch nicht nur. Dann haben beide Schwestern keine besonders intensive Beziehung zu ihren Müttern, Freundinnen sind oberflächlich und es fließt immer viel Alkohol. Für mich war das alles etwas viel gewollt und weniger wäre hier definitiv etwas besser gewesen.
Der Schreibstil hat mir aber gut gefallen und ich hatte auch keine Probleme damit, das wir immer in der Zeit gesprungen sind. Im großen Ganzen wurde ich gut unterhalten. Daher gibt es von mir drei Sterne für das Buch.