Interessanter Genremix
"Die Insel meiner Schwester" wird als Roman vermarktet und beschrieben als psychologisches Kammerspiel oder auch laut Blurb der Frau von heute als >>Psychothriller<<. Ich würde sagen, dass es ein Krimi/Thriller für Nichtkrimileser ist oder auch ein Roman, mit dem man Krimileser von einem neuen Genre überzeugen kann. Es ist tatsächlich von beidem ein bisschen.
Obwohl ich manche Stellen etwas übertrieben anschaulich fand, als es um die Darstellung von Gewalt ging - etwas, was für Romane eher untypisch ist, obwohl bei Thrillern gang und gäbe - fand ich die Geschichte gut erzählt, auch mit den Rückblicken und auch das Buch insgesamt gut geschrieben. Das ist genau der literarische Teil, der mir bei Krimis/Thrillern oft fehlt.
Ein Buch, das sicher nicht jedem gefallen wird, aber bei einer bestimmten Zielgruppe großen Anklang finden dürfte. Wer solche Genregrenzgänger wie Joël Dicker oder auch Thomas Knüver mochte, sollte diesen Roman einmal ausprobieren.
Obwohl ich manche Stellen etwas übertrieben anschaulich fand, als es um die Darstellung von Gewalt ging - etwas, was für Romane eher untypisch ist, obwohl bei Thrillern gang und gäbe - fand ich die Geschichte gut erzählt, auch mit den Rückblicken und auch das Buch insgesamt gut geschrieben. Das ist genau der literarische Teil, der mir bei Krimis/Thrillern oft fehlt.
Ein Buch, das sicher nicht jedem gefallen wird, aber bei einer bestimmten Zielgruppe großen Anklang finden dürfte. Wer solche Genregrenzgänger wie Joël Dicker oder auch Thomas Knüver mochte, sollte diesen Roman einmal ausprobieren.