Loyale Geschwisterliebe trifft narzisstische Ehe
Eine Insel, zwei Schwestern und viele zwischenmenschliche Beziehungen. So könnte man diesen Roman in kürze umschreiben und damit so weit von dem entfernt sein was die Autorin hier zu Papier gebracht hat. Mirjam und Nia sind Halbschwestern, die erst in ihrer Jugend voneinander erfahren. Sobald sie sich kennenlernen entsteht ein starkes Band zwischen den beiden Mädchen, was so hofft man als Leser anfangs, hoffentlich ein Leben lang halten wird. Doch nach der Jugend entfernen sich die beiden voneinander, bis zum 40. Geburtstag von Nia, den sie auf der Insel feiern will, welche eine besondere Rolle für beide Frauen spielt.
Ich möchte hier nicht zu viel erzählen und vorweggreifen, soll doch jeder selbst den Inhalt des Buches im Lesen erfahren. Für mich war es ein Buch gespickt mit schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen, der Erfahrung wie sich Verbindungen im Laufe des Lebens ändern können. Die Autorin erzählt in Rückblenden und der Gegenwart von gegenseitigen Abhängigkeiten, von Freundschaften die aufblühen, verblassen und wieder aufleben. Ja ich möchte sogar soweit gehen, von Traumata aus der Kindheit, die sich in Erwachsenen-Beziehungen widerspiegeln. Es ist ein sehr intensives und emotionales Buch, was definitiv zum Nachdenken anregt.
Ich persönlich habe mir von dem Buch mehr versprochen. Es ist gut geschrieben, man fliegt regelrecht durch die Seiten, jedoch fand ich es in seiner Emotionalität überwiegend eher negativ. Zum Schluß hat es mich dann doch überrascht und milde gestimmt. Ich würde es trotzdem nur bedingt weiterempfehlen, da es für labile Gemüter wahrscheinlich einfach zu viel ist.
Ich möchte hier nicht zu viel erzählen und vorweggreifen, soll doch jeder selbst den Inhalt des Buches im Lesen erfahren. Für mich war es ein Buch gespickt mit schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen, der Erfahrung wie sich Verbindungen im Laufe des Lebens ändern können. Die Autorin erzählt in Rückblenden und der Gegenwart von gegenseitigen Abhängigkeiten, von Freundschaften die aufblühen, verblassen und wieder aufleben. Ja ich möchte sogar soweit gehen, von Traumata aus der Kindheit, die sich in Erwachsenen-Beziehungen widerspiegeln. Es ist ein sehr intensives und emotionales Buch, was definitiv zum Nachdenken anregt.
Ich persönlich habe mir von dem Buch mehr versprochen. Es ist gut geschrieben, man fliegt regelrecht durch die Seiten, jedoch fand ich es in seiner Emotionalität überwiegend eher negativ. Zum Schluß hat es mich dann doch überrascht und milde gestimmt. Ich würde es trotzdem nur bedingt weiterempfehlen, da es für labile Gemüter wahrscheinlich einfach zu viel ist.