Mitten in Sturm
Was zunächst als Psychostudie einer dysfunktionalen Familie erscheint, deren Halbschwestern Mirjam und Nia spontan eine enge Freundschaft schließen, entpuppt sich mehr und mehr als haarsträubender Thriller mit überaus halsbrecherischen Wendungen. Nia, die Tochter der Nebenfrau, glänzt durch überdurchschnittliche Attraktivität, hat aber durchweg kein Glück mit den Männern in ihrem Leben. Offensichtlich zieht sie als geborenes Opfer systematisch Partner an, die sie nur ausnutzen.
Mirjam, die selbst gerade eine Trennung zu verkraften hat, wird in die Geschichte hineingezogen, als es für Nia um Leib und Leben geht, denn ihr wirtschaftlich sehr potenter Ehegatte Konrad ist ein Tyrann und neigt zur Gewalttätigkeit. Haben mich von Anfang an die Charakterisierungen der Protagonistinnen sehr durch Glaubwürdigkeit überzeugt, die sich in den zahlreichen Dialogen ausdrückt und in ausgewählten Einzelsituationen, kippt für mich die Sache im letzten Drittel, in dem sich die Wendungen nur so überschlagen und ich mir noch mehr Überraschungen hätte vorstellen können, bevor die Sache ihren Abschluss findet.
Dessen ungeachtet empfehle ich den Roman Spannungsleserinnen, die den ernsten Hintergrund der Frauenfeindlichkeit einordnen und schätzen können.
Mirjam, die selbst gerade eine Trennung zu verkraften hat, wird in die Geschichte hineingezogen, als es für Nia um Leib und Leben geht, denn ihr wirtschaftlich sehr potenter Ehegatte Konrad ist ein Tyrann und neigt zur Gewalttätigkeit. Haben mich von Anfang an die Charakterisierungen der Protagonistinnen sehr durch Glaubwürdigkeit überzeugt, die sich in den zahlreichen Dialogen ausdrückt und in ausgewählten Einzelsituationen, kippt für mich die Sache im letzten Drittel, in dem sich die Wendungen nur so überschlagen und ich mir noch mehr Überraschungen hätte vorstellen können, bevor die Sache ihren Abschluss findet.
Dessen ungeachtet empfehle ich den Roman Spannungsleserinnen, die den ernsten Hintergrund der Frauenfeindlichkeit einordnen und schätzen können.