Toxische Beziehungen
Die beiden Halbschwestern Nia und Mirjam lernen sich in diesem in Schweden spielenden Roman erst mit vierzehn Jahren kennen, es entwickeln sich aber sofort starke Bande und sie werden zu besten Freundinnen. Später verliert sich der Kontakt aber immer mehr und öfters, auch weil Mirjam ihren zu Gewalttaten neigenden Schwager nicht mag. Unerwartet wird Mirjam von Nia zu deren vierzigstem Geburtstag auf eine Schäreninsel eingeladen, auf der sie oft die Sommer ihrer Kindheit verbracht haben. Ebenso unerwartet tauchen dort sowohl alte Freunde als auch Nias Eheman auf, die Geschehnisse schaukeln sich allmählich hoch...
Die Geschichte würde ich als eine Mischung aus Familiengeschichte und Psychodrama bezeichnen, bei der man zu Beginn noch nicht genau weiss worauf sie hinausläuft. Die Autorin versteht es sehr gut, den Spannungsbogen immer weiter zu steigern, dabei sind für mich neben den Charakteren auch die Beschreibungen von Umgebung und eines aufziehenden Unwetters sehr gut gelungen. Der Plot löst sich in einem furiosen Finale auf, das für mich am Ende dann doch etwas zu viel von Action-Krimi hatte, die der Roman in dieser Intensität für mich nicht nötig gehabt hätte.
Alles in allem aber eine interessante und lesensenwerte Story, die ich gerne weiterempfehle.
Die Geschichte würde ich als eine Mischung aus Familiengeschichte und Psychodrama bezeichnen, bei der man zu Beginn noch nicht genau weiss worauf sie hinausläuft. Die Autorin versteht es sehr gut, den Spannungsbogen immer weiter zu steigern, dabei sind für mich neben den Charakteren auch die Beschreibungen von Umgebung und eines aufziehenden Unwetters sehr gut gelungen. Der Plot löst sich in einem furiosen Finale auf, das für mich am Ende dann doch etwas zu viel von Action-Krimi hatte, die der Roman in dieser Intensität für mich nicht nötig gehabt hätte.
Alles in allem aber eine interessante und lesensenwerte Story, die ich gerne weiterempfehle.