Mir persönlich politisch zu überladen
Die Känguru Rebellion von Marc Uwe Kling ist der fünfte Teil der Känguru Reihe und zwar höchst aktuell und mit wichtigen Aussagen gespickt, mir allerdings zu politisch.
Was mir wiedermal sehr gut gefallen hat sind die falsch zugeordneten Zitate. Die sind diesmal wirklich sehr kreativ und extrem gelungen und haben mir mehrfach ein großes Schmunzeln entlockt.
Auch die Kapitelgestaltung gefällt mir immer wieder aufs Neue. Kurz, teilweise zusammenhangslos und eher als Kurzgeschichten anzusehen, aber trotzdem mit einem roten Faden. Hier geht es vor allem um den Rebellionsstammtisch und darum, ob das Känguru oder Marc-Uwe mehr Teilnehmer für ihre Rebellion überzeugen können. Dieses unterfangen wird natürlich streng auf einer Liste Dokumentiert.
Ich war immer ein großer Känguru-Fan, mochte gerade die satirische Aufarbeitung politisch wichtiger Dinge und den unschlagbaren Humor von Marc-Uwe und seinem Känguru. So habe ich natürlich auch den fünften Teil der Reihe mit Freude erwartet und wurde nach den ersten Kapiteln leider sehr enttäuscht.
Wo in den letzten Teilen die politische und gesellschaftskritische Themen gekonnt in witzigen Situationen untergebracht wurden, wird man hier mit der Moralkeule quasi erschlagen. Eine hochpolitische Disskusion jagt die nächste. Die Lockerheit und Leichtigkeit der ersten Bücher bleiben so leider auf der Strecke.
Es gab zum Beispiel ein ganzes Kapitel (ja, ich weiss, das sind hier maximal fünf Seiten, aber allein die haben sich ewig angefühlt), in dem sich ausschließlich über die Finanztransaktionssteuer ausgelassen wurde. Das ist mir dann doch ein bisschen zu spezifisch und nichts mehr, was ich für eine lockere Unterhaltung lesen kann so wie ich es mit den Vorgängern immer gehalten habe. Und das ist hier ein Beispiel von vielen.
Auch sprachlich konnte Marc-Uwe Kling mich mit diesem Werk leider nicht überzeugen. Es wird mit ewig langen Schachtelsätzen und Fachvokabular um sich geworfen und das Lesen der kurzen Kapitel ist so leider sehr anstrengend geworden.
Ich habe das Buch deshalb leider nach den ersten 100 Seiten abgebrochen. Es war leider von allem einfach zu viel.
Letztendlich soll sich jeder gerne selbst ein Bild von diesem Buch machen, für mich war es leider nichts. Ich werde Marc-Uwe Kling trotzdem weiter auf Social-Media verfolgen und auch einem möglichen Nachfolger oder neuen Werk von ihm als Autor wieder eine Chance geben!
Was mir wiedermal sehr gut gefallen hat sind die falsch zugeordneten Zitate. Die sind diesmal wirklich sehr kreativ und extrem gelungen und haben mir mehrfach ein großes Schmunzeln entlockt.
Auch die Kapitelgestaltung gefällt mir immer wieder aufs Neue. Kurz, teilweise zusammenhangslos und eher als Kurzgeschichten anzusehen, aber trotzdem mit einem roten Faden. Hier geht es vor allem um den Rebellionsstammtisch und darum, ob das Känguru oder Marc-Uwe mehr Teilnehmer für ihre Rebellion überzeugen können. Dieses unterfangen wird natürlich streng auf einer Liste Dokumentiert.
Ich war immer ein großer Känguru-Fan, mochte gerade die satirische Aufarbeitung politisch wichtiger Dinge und den unschlagbaren Humor von Marc-Uwe und seinem Känguru. So habe ich natürlich auch den fünften Teil der Reihe mit Freude erwartet und wurde nach den ersten Kapiteln leider sehr enttäuscht.
Wo in den letzten Teilen die politische und gesellschaftskritische Themen gekonnt in witzigen Situationen untergebracht wurden, wird man hier mit der Moralkeule quasi erschlagen. Eine hochpolitische Disskusion jagt die nächste. Die Lockerheit und Leichtigkeit der ersten Bücher bleiben so leider auf der Strecke.
Es gab zum Beispiel ein ganzes Kapitel (ja, ich weiss, das sind hier maximal fünf Seiten, aber allein die haben sich ewig angefühlt), in dem sich ausschließlich über die Finanztransaktionssteuer ausgelassen wurde. Das ist mir dann doch ein bisschen zu spezifisch und nichts mehr, was ich für eine lockere Unterhaltung lesen kann so wie ich es mit den Vorgängern immer gehalten habe. Und das ist hier ein Beispiel von vielen.
Auch sprachlich konnte Marc-Uwe Kling mich mit diesem Werk leider nicht überzeugen. Es wird mit ewig langen Schachtelsätzen und Fachvokabular um sich geworfen und das Lesen der kurzen Kapitel ist so leider sehr anstrengend geworden.
Ich habe das Buch deshalb leider nach den ersten 100 Seiten abgebrochen. Es war leider von allem einfach zu viel.
Letztendlich soll sich jeder gerne selbst ein Bild von diesem Buch machen, für mich war es leider nichts. Ich werde Marc-Uwe Kling trotzdem weiter auf Social-Media verfolgen und auch einem möglichen Nachfolger oder neuen Werk von ihm als Autor wieder eine Chance geben!