Neues vom anarchischen Känguru
Es ist schon eine ganze Weile her, dass das Känguru (und sein Mitbewohner) seinen Senf zur Weltlage abgegeben hat. Nun lässt Marc-Uwe Kling es wieder zu Wort kommen – und das ist gut so.
Die Grundidee, ein kommunistisch veranlagtes Känguru bei einem sich mehr schlecht als recht durchschlagenden Künstler einziehen und über die Welt sowie deren üppige Blüten diskutieren zu lassen, war damals so neu, wie sie auch heute noch funktioniert. Schließlich gibt es genügend Themen … welche hier alles diskutiert werden, sei nicht verraten, sonst wäre ein Teil der Gags schon verpufft, bevor man zu hören angefangen hat. Womit wir schon bei einem Teil des für mich dazugehörenden Konzepts wären: Das ist definitiv ein Hörbuch-Buch! Denn Marc-Uwe Kling verleiht sich selbst und dem anarchisch-revoluzzerisch veranlagten Känguru die richtige(n) Stimme(n) sowie Tonlage.
Letztlich bekommt man mit der „Känguru-Rebellion“ genau das, was man erwartet: Gute Unterhaltung, die mal in ironischer Brechung den Finger in die Wunde legt, mal ein wenig „drüber“ ist, oft politisch, manchmal aktivistisch. Denn dass der Autor in letzter Zeit öfter Petitionen startet bzw. unterstützt usw., merkt man auch der Lektüre an. Durch einen politischeren Fokus als bei den Vorgängern mag das teilweise etwas doktrinär wirken, könnte aber „nötig“ sein. Wem das nicht gefällt, sollte einen Bogen um dieses Hörbuch machen. Alles in allem vielleicht etwas schwächer als die Vorgänger (die samt und sonders 5* bekamen), vielleicht aber auch nur eine höhere Erwartungshaltung nach längerer Wartezeit … dennoch sehr hörenswert.
Die Grundidee, ein kommunistisch veranlagtes Känguru bei einem sich mehr schlecht als recht durchschlagenden Künstler einziehen und über die Welt sowie deren üppige Blüten diskutieren zu lassen, war damals so neu, wie sie auch heute noch funktioniert. Schließlich gibt es genügend Themen … welche hier alles diskutiert werden, sei nicht verraten, sonst wäre ein Teil der Gags schon verpufft, bevor man zu hören angefangen hat. Womit wir schon bei einem Teil des für mich dazugehörenden Konzepts wären: Das ist definitiv ein Hörbuch-Buch! Denn Marc-Uwe Kling verleiht sich selbst und dem anarchisch-revoluzzerisch veranlagten Känguru die richtige(n) Stimme(n) sowie Tonlage.
Letztlich bekommt man mit der „Känguru-Rebellion“ genau das, was man erwartet: Gute Unterhaltung, die mal in ironischer Brechung den Finger in die Wunde legt, mal ein wenig „drüber“ ist, oft politisch, manchmal aktivistisch. Denn dass der Autor in letzter Zeit öfter Petitionen startet bzw. unterstützt usw., merkt man auch der Lektüre an. Durch einen politischeren Fokus als bei den Vorgängern mag das teilweise etwas doktrinär wirken, könnte aber „nötig“ sein. Wem das nicht gefällt, sollte einen Bogen um dieses Hörbuch machen. Alles in allem vielleicht etwas schwächer als die Vorgänger (die samt und sonders 5* bekamen), vielleicht aber auch nur eine höhere Erwartungshaltung nach längerer Wartezeit … dennoch sehr hörenswert.