Typisch Klingesker Polit-Humor
Das Känguru ist zurück und im Beutel hat es wieder eine folgerichtige Idee: Lass uns doch eine Rebellion gegen die Zustände anfangen. Eine fatale Wette später versuchen Marc-Uwe und das Beuteltier überall, wo es sie hintreibt, Anhänger zu finden.
Es ist so weit! Niemand hat jahrelang damit gerechnet, dass das nette Känguru aus der Nachbarschaft noch einmal vorbeispringen würde. Doch sobald sich die frohe Kunde einer Fortsetzung mittels Buschfunk verbreitet hatte, waren Überraschung und Freude groß, die Erwartungen größer.
Nach dem fulminanten Finale in der Offenbarung und den zusammengewürfelten, herrlichen Episoden der gottgleichen Apokryphen ruft Marc-Uwe Kling, seines Zeichens Kinderbuchautor, zum Widerstand gegen die aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zustände auf.
Kongenial spricht mal wieder der Autor das Hörbuch selber ein und beim Klang der Stimme des Kängurus fangen Steine zu weinen an – vor Freude und Genuss natürlich.
Schlagfertig mit logischen Argumenten ausgerüstet stellt sich das Duo gegen Rechte und Konservative. Jedes Mal hat man das Bedürfnis laut zu applaudieren und wünscht sich gleichzeitig, genauso gekonnt reagieren und schlagfertig sein zu können.
Nichtsdestotrotz sind die wortschwallartigen Monologe doch überproportional häufig vertreten und thematisch zu ähnlich, sodass ein Eindruck von Redundanz entsteht. Davon und den immer gleichen Handlungsorten unterstützt fühlt sich der fünfte Band zunehmend statischer an. Wirklich frische Ideen wie die Rebellion voranzutreiben oder des Kängurus Vernissage haben für seltene Abwechslung gesorgt.
Leider gab es für mich überwiegend Schmunzler, erhofft hatte ich mir aber mehr Momente, in denen ich selbst in der Straßenbahn laut aufgelacht hätte. Das ändert natürlich nichts an den formidabel formulierten, punktgenauen Äußerungen, von denen man sich wünschen würde, viel mehr Menschen würden sie lesen und zum Umdenken bringen. Doch – und jetzt lege ich für fünf Sekunden den Kopf auf die Tischplatte – wenn wir ehrlich sind, diese Leute wird der Text nicht erreichen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der neue Känguru-Stoff durchaus Spaß macht und ich ihn nicht missen wöllte, jedoch meine Erwartungen nicht erfüllt hat.
Es ist so weit! Niemand hat jahrelang damit gerechnet, dass das nette Känguru aus der Nachbarschaft noch einmal vorbeispringen würde. Doch sobald sich die frohe Kunde einer Fortsetzung mittels Buschfunk verbreitet hatte, waren Überraschung und Freude groß, die Erwartungen größer.
Nach dem fulminanten Finale in der Offenbarung und den zusammengewürfelten, herrlichen Episoden der gottgleichen Apokryphen ruft Marc-Uwe Kling, seines Zeichens Kinderbuchautor, zum Widerstand gegen die aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Zustände auf.
Kongenial spricht mal wieder der Autor das Hörbuch selber ein und beim Klang der Stimme des Kängurus fangen Steine zu weinen an – vor Freude und Genuss natürlich.
Schlagfertig mit logischen Argumenten ausgerüstet stellt sich das Duo gegen Rechte und Konservative. Jedes Mal hat man das Bedürfnis laut zu applaudieren und wünscht sich gleichzeitig, genauso gekonnt reagieren und schlagfertig sein zu können.
Nichtsdestotrotz sind die wortschwallartigen Monologe doch überproportional häufig vertreten und thematisch zu ähnlich, sodass ein Eindruck von Redundanz entsteht. Davon und den immer gleichen Handlungsorten unterstützt fühlt sich der fünfte Band zunehmend statischer an. Wirklich frische Ideen wie die Rebellion voranzutreiben oder des Kängurus Vernissage haben für seltene Abwechslung gesorgt.
Leider gab es für mich überwiegend Schmunzler, erhofft hatte ich mir aber mehr Momente, in denen ich selbst in der Straßenbahn laut aufgelacht hätte. Das ändert natürlich nichts an den formidabel formulierten, punktgenauen Äußerungen, von denen man sich wünschen würde, viel mehr Menschen würden sie lesen und zum Umdenken bringen. Doch – und jetzt lege ich für fünf Sekunden den Kopf auf die Tischplatte – wenn wir ehrlich sind, diese Leute wird der Text nicht erreichen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass der neue Känguru-Stoff durchaus Spaß macht und ich ihn nicht missen wöllte, jedoch meine Erwartungen nicht erfüllt hat.