Schnurrige Weisheiten 🐱⛩️
Cover & Gestaltung:
Schon wenn man das Cover von Bokyeong Sunims Buch sieht, verliebt man sich sofort in die liebevolle Aufmachung, die in zarten Pastelltönen und einem warmen Rotton gehalten ist. Was mir aber besonders gut gefällt, sind die zuckersüßen Illustrationen im Innenteil, wie die kleine handgezeichnete Karte vom Berg Jogye und dem Revier der Tempelkatze Nyangi. Diese kleinen Zeichnungen von der Katze an verschiedenen Tempelorten lassen das Buch sofort lebendig werden und machen das Blättern total besonders.
Schreibstil & Atmosphäre:
Der Schreibstil des Autors ist unglaublich ruhig, fast schon meditativ, aber gleichzeitig so nahbar und ehrlich geschrieben, dass man sich beim Lesen direkt an die Orte versetzt fühlt. Bokyeong Sunim verwebt seine eigenen Erinnerungen an seine Kindheit auf dem Land und die Begegnungen mit großen Autoren wie Haruki Murakami oder Jean Grenier auf eine sehr elegante Art mit seiner Gegenwart. Es entsteht eine richtig melancholische, und geerdete Atmosphäre, die einen sofort entschleunigt, während man Zeile für Zeile liest.
Charaktere & Erwartungen:
Man spürt in jeder Zeile, wie sehr der Mönch sein früheres Leben hinterfragt und wie prägend die schmerzhaften Kindheitserinnerungen für ihn waren. Dass Bokyeong Sunim die Katze Nyangi nicht als einfaches, niedliches Haustier darstellt, sondern ihr in der Leseprobe so viel Würde, Eigenwillen und sogar eine gewisse philosophische Tiefe zugesteht, hat mich besonders berührt. Sie wird als vollwertiger Charakter beschrieben, der den Mönch aufmerksam beobachtet und ihm durch sein stilles, präsentes Wesen ganz ohne Worte wichtige Lektionen über das Warten und die Ausdauer erteilt, was die Dynamik zwischen den beiden von der ersten Seite an unglaublich authentisch und fesselnd macht. Meine Erwartungen sind nach der Leseprobe riesig, weil ich gespannt bin, wie die tiefe Verbindung zwischen dem suchenden Menschen und dem Tier wächst.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich muss einfach unbedingt wissen, wie diese unerwartete Zweckgemeinschaft im Tempel beginnt und welche tiefen Erkenntnisse über das Beobachten und Warten der Mönch noch von seiner Samtpfote lernen darf. Die Art und Weise, wie der Autor philosophische Gedanken mit den alltäglichen, kleinen Momenten im Kloster verknüpft, berührt mich tief und ich möchte unbedingt erfahren, wie Nyangi das Leben im Tempel komplett auf den Kopf stellt.
Schon wenn man das Cover von Bokyeong Sunims Buch sieht, verliebt man sich sofort in die liebevolle Aufmachung, die in zarten Pastelltönen und einem warmen Rotton gehalten ist. Was mir aber besonders gut gefällt, sind die zuckersüßen Illustrationen im Innenteil, wie die kleine handgezeichnete Karte vom Berg Jogye und dem Revier der Tempelkatze Nyangi. Diese kleinen Zeichnungen von der Katze an verschiedenen Tempelorten lassen das Buch sofort lebendig werden und machen das Blättern total besonders.
Schreibstil & Atmosphäre:
Der Schreibstil des Autors ist unglaublich ruhig, fast schon meditativ, aber gleichzeitig so nahbar und ehrlich geschrieben, dass man sich beim Lesen direkt an die Orte versetzt fühlt. Bokyeong Sunim verwebt seine eigenen Erinnerungen an seine Kindheit auf dem Land und die Begegnungen mit großen Autoren wie Haruki Murakami oder Jean Grenier auf eine sehr elegante Art mit seiner Gegenwart. Es entsteht eine richtig melancholische, und geerdete Atmosphäre, die einen sofort entschleunigt, während man Zeile für Zeile liest.
Charaktere & Erwartungen:
Man spürt in jeder Zeile, wie sehr der Mönch sein früheres Leben hinterfragt und wie prägend die schmerzhaften Kindheitserinnerungen für ihn waren. Dass Bokyeong Sunim die Katze Nyangi nicht als einfaches, niedliches Haustier darstellt, sondern ihr in der Leseprobe so viel Würde, Eigenwillen und sogar eine gewisse philosophische Tiefe zugesteht, hat mich besonders berührt. Sie wird als vollwertiger Charakter beschrieben, der den Mönch aufmerksam beobachtet und ihm durch sein stilles, präsentes Wesen ganz ohne Worte wichtige Lektionen über das Warten und die Ausdauer erteilt, was die Dynamik zwischen den beiden von der ersten Seite an unglaublich authentisch und fesselnd macht. Meine Erwartungen sind nach der Leseprobe riesig, weil ich gespannt bin, wie die tiefe Verbindung zwischen dem suchenden Menschen und dem Tier wächst.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich muss einfach unbedingt wissen, wie diese unerwartete Zweckgemeinschaft im Tempel beginnt und welche tiefen Erkenntnisse über das Beobachten und Warten der Mönch noch von seiner Samtpfote lernen darf. Die Art und Weise, wie der Autor philosophische Gedanken mit den alltäglichen, kleinen Momenten im Kloster verknüpft, berührt mich tief und ich möchte unbedingt erfahren, wie Nyangi das Leben im Tempel komplett auf den Kopf stellt.