Verliebt, aber mit etwas Abstand
Nyangi hat mein Herz definitiv erobert, und auch die besondere Verbindung zwischen ihr und Bokyeong Sunim fand ich wunderschön. Trotzdem brauchte ich etwas Zeit, um mich auf die ruhige, nachdenkliche Erzählweise einzulassen. Die Geschichte lebt weniger von Spannung als von Beobachtungen, Erinnerungen und kleinen Momenten. Gerade die Gedanken über Geduld, Einsamkeit und das Leben im Tempel bleiben hängen. Ein liebevolles Buch für ruhige Lesestunden – allerdings nicht unbedingt für alle, die eine klassische Handlung erwarten.