Warme und feinfühlige Geschichte

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Der Titel Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte klingt sofort einladend und wunderbar cozy – nach ruhigen Klostergärten, warmen Rückzugsorten und einer besonderen Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Die Leseprobe erfüllt diese Erwartung: Sie strahlt eine entschleunigte, sanfte Atmosphäre aus und macht neugierig auf die Welt des Songgwangsa-Tempels und seiner Bewohnerin Nyangi.

Besonders schön fand ich, dass die Katze nicht einfach nur niedlich beschrieben wird, sondern als eigenständiges Wesen mit Charakter, Gewohnheiten und einer ganz eigenen Art, die Welt zu betrachten. Bokyeong Sunim schreibt persönlich und nachdenklich, ohne dabei belehrend zu wirken. Seine Gedanken über Beobachtung, Geduld und das Zusammenleben mit Tieren haben mich berührt und wirken lange nach.

Die Leseprobe verspricht kein lautes oder actionreiches Buch, sondern eine warme, feinfühlige Lektüre für alle, die Katzen lieben oder sich nach einem stillen, tröstlichen Buchmoment sehnen.