Ein Kater als Lehrmeister
Nach einem langjährigen Aufenthalt im trubeligen und hektischen Seoul verlegt Bokyeong Sunim, ein buddhistischer Mönch, seinen Lebensmittelpunkt in ein ruhiges und einsames Kloster in den Bergen. Dort läuft ihm in seinem ersten kalten Winter eine frierende und dünne Katze über den Weg. Sunim versorgt den Kater, dem er später den Namen Nyangi gibt, mit Futter und einem warmen Schlafplatz. Doch dabei bleibt es nicht, denn es entwickelt sich bald eine immer innigere Verbindung zwischen dem Mönch und dem Kater.
In seiner autobiographischen Geschichte lässt uns der Autor teilhaben an der langsamen Entwicklung dieser unerwarteten Freundschaft, den damit verbundenen Herausforderungen und Erkenntnissen. Denn Nyangi wird für Sumin zum spirituellen Lehrmeister, veranlasst ihn durch sein Verhalten über das Leben zu philosophieren und zu reflektieren. Seine Gedanken vermittelt uns der Autor mit Beispielen aus vielen, zum Teil jahrhundertealten Schriften und Geschichten aus dem Buddhismus und anderer fernöstlicher Glaubensrichtungen, aber auch westlicher Literatur.
Für mich war das Buch wie ein ruhiger Fluss, der mich schon beim Lesen geerdet hat und zum Nachdenken angeregt hat.
Auch wenn manche Ausführungen etwas langatmig geraten sind und ich dadurch gelegentlich den Faden verloren habe, war es insgesamt angenehm zu lesen. Ein besonderes Highlight sind definitiv die niedlichen Zeichnungen von Kwon Yoonjoo die unglaublich treffend den Charakter der Geschichte und ihrer Protagonisten einfangen. Schön auch die Fotos von Kater Nyangi am Ende des Buches.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich mit den Themen Achtsamkeit, Entschleunigung und einem bewussteren Leben im Hier und Jetzt auseinandersetzen möchte. Es fordert aber auch auf, sich selbst zu hinterfragen, besonders unseren Umgang mit unserem Umfeld, seien es nun Menschen, Tiere oder die Natur, frei nach Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz: Man sieht nur mit dem Herzen gut.
In seiner autobiographischen Geschichte lässt uns der Autor teilhaben an der langsamen Entwicklung dieser unerwarteten Freundschaft, den damit verbundenen Herausforderungen und Erkenntnissen. Denn Nyangi wird für Sumin zum spirituellen Lehrmeister, veranlasst ihn durch sein Verhalten über das Leben zu philosophieren und zu reflektieren. Seine Gedanken vermittelt uns der Autor mit Beispielen aus vielen, zum Teil jahrhundertealten Schriften und Geschichten aus dem Buddhismus und anderer fernöstlicher Glaubensrichtungen, aber auch westlicher Literatur.
Für mich war das Buch wie ein ruhiger Fluss, der mich schon beim Lesen geerdet hat und zum Nachdenken angeregt hat.
Auch wenn manche Ausführungen etwas langatmig geraten sind und ich dadurch gelegentlich den Faden verloren habe, war es insgesamt angenehm zu lesen. Ein besonderes Highlight sind definitiv die niedlichen Zeichnungen von Kwon Yoonjoo die unglaublich treffend den Charakter der Geschichte und ihrer Protagonisten einfangen. Schön auch die Fotos von Kater Nyangi am Ende des Buches.
Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich mit den Themen Achtsamkeit, Entschleunigung und einem bewussteren Leben im Hier und Jetzt auseinandersetzen möchte. Es fordert aber auch auf, sich selbst zu hinterfragen, besonders unseren Umgang mit unserem Umfeld, seien es nun Menschen, Tiere oder die Natur, frei nach Antoine de Saint-Exupérys Der kleine Prinz: Man sieht nur mit dem Herzen gut.