Jedes Buch braucht seinen richtigen Moment beim Leser 🙂

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Jedes Buch braucht seinen richtigen Moment beim Leser 🙂

Manchmal kommt ein Buch genau dann, wenn man selbst gerade nicht so richtig in der Stimmung dafür ist. So ging es mir mit „Die Katze, die den Mönch das Leben lehrte“ von Bokyeong Sunim, erschienen im O. W. Barth Verlag. In dem Buch geht es um einen Mönch und eine Katze und um viele kleine Geschichten über Achtsamkeit, das Leben und die Dinge, die man im Alltag gerne einmal übersieht. Es ist ein ruhiges und sehr herzliches Buch, das immer wieder schöne Gedanken zum Nachdenken mitgibt.

Was mir besonders aufgefallen ist, sind die Zeichnungen. Sie muten sehr asiatisch an und haben mich an ein altes Buch von meiner Oma erinnert. Früher fand ich solche Zeichnungen richtig klasse und irgendwie haben sie deshalb für mich auch heute noch etwas Schönes und Vertrautes. Die kleinen Geschichten sind lehrreich und stecken voller Gedanken, über die man ein bisschen nachdenken kann und sollte. Manche haben mir besonders gut gefallen, andere habe ich einfach in Ruhe gelesen und auf mich wirken lassen. Insgesamt hat das Buch für mich eine ganz besondere, sanfte Atmosphäre.

Ich glaube, genau diese ruhige und herzliche Art macht den Charme des Buches aus. Es ist kein Buch, das man einfach schnell weg liest, sondern eines, bei dem man sich ein bisschen Zeit lassen darf. Und vielleicht war ich beim Lesen gerade einfach nicht ganz so auf diese leisen Töne eingestellt.

Lesezeichenfees Fazit:

Dieses Buch darf auf jeden Fall bei mir bleiben. Ich freue mich jetzt schon darauf, es irgendwann noch einmal zur Hand zu nehmen, wenn der Zeitpunkt für mich richtig ist. Vielleicht lese ich es dann mit einer ganz anderen Stimmung und entdecke noch mehr von dem, was in seinen kleinen Geschichten steckt. Für heute gibt es von mir 4,5 Sterne – mit dem guten Gefühl, dass es bei einem anderen Zeitpunkt sehr gut auch 5 Sterne hätten werden können.