Mam muss sich einlassen können.
Nach der Leseprobe war ich sehr neugierig auf „Nyangi“. Die Verbindung aus Buddhismus, persönlichen Gedanken und der Begegnung mit einem streunenden Kater klang für mich besonders und ich hatte erwartet, dass mich das Buch schnell in seinen Bann ziehen würde.
Bokyeong Sunim ist ein Mönch, der im Winter einer streunemden Katze ein Zuhause bietet. Und unwissentlich am anfang den ein oder anderen Fehler begeht.
Optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Das Cover mit seinen warmen, ruhigen Farben passt wunderbar zum Thema und vermittelt direkt eine fast meditative Stimmung. Auch die kleinen Illustrationen von Kwon Yoonjoo mochte ich sehr. Sie lockern die Texte auf und geben dem Buch zusätzlich Charme.
Leider konnte mich die Geschichte trotzdem nicht so erreichen, wie ich nach der Leseprobe gehofft hatte. Seit inzwischen zwei Wochen nehme ich das Buch immer wieder zur Hand, lese einige Seiten und lege es dann doch wieder weg. Dabei liegt es gar nicht unbedingt am Schreibstil. Dieser ist häufig ruhig, sanft und teilweise fast poetisch. Vielmehr ist es für mich die Art, wie die Gedanken und Erlebnisse erzählt werden.
Die Texte wirken auf mich stellenweise sehr sprunghaft. Immer wieder hatte ich das Gefühl, mich neu orientieren zu müssen und nicht genau zu wissen, wo ich mich gerade befinde oder wie die einzelnen Gedanken miteinander zusammenhängen. Dadurch entstand für mich leider kein richtiger Lesefluss.
Hinzu kommt, dass ich nach der Leseprobe stärker mit einer Geschichte über die Beziehung zwischen Bokyeong Sunim und Nyangi gerechnet hatte. Gerade diese Begegnung hatte mich neugierig gemacht. Tatsächlich schweift das Buch jedoch immer wieder zu philosophischen, spirituellen und literarischen Gedanken ab. Das ist grundsätzlich interessant, entsprach aber nicht ganz dem, was ich persönlich erwartet hatte.
Dadurch fiel es mir auch schwer, eine wirkliche Verbindung zu Bokyeong Sunim und Nyangi aufzubauen. Vielleicht ist das Buch am Ende einfach nicht das Richtige für mich und meine Erwartungen waren nach der Leseprobe andere.
Nach mehreren Versuchen habe ich deshalb entschieden, mich nicht weiter zum Lesen zu zwingen.
Mein Fazit: „Nyangi“ ist wunderschön gestaltet und bietet viele ruhige und nachdenkliche Momente. Besonders Leser*innen, die sich für Buddhismus, Spiritualität und philosophische Betrachtungen des Alltags interessieren, könnten hier ein besonderes Buch finden. Wer aber wie ichvor allem eine zusammenhängende Geschichte über einen Mönch und seinen Kater erwartet, könnte jedoch Schwierigkeiten mit der eher sprunghaften und gedankenreichen Erzählweise haben. Für mich persönlich war es leider nicht das richtige Buch.
Bokyeong Sunim ist ein Mönch, der im Winter einer streunemden Katze ein Zuhause bietet. Und unwissentlich am anfang den ein oder anderen Fehler begeht.
Optisch gefällt mir das Buch sehr gut. Das Cover mit seinen warmen, ruhigen Farben passt wunderbar zum Thema und vermittelt direkt eine fast meditative Stimmung. Auch die kleinen Illustrationen von Kwon Yoonjoo mochte ich sehr. Sie lockern die Texte auf und geben dem Buch zusätzlich Charme.
Leider konnte mich die Geschichte trotzdem nicht so erreichen, wie ich nach der Leseprobe gehofft hatte. Seit inzwischen zwei Wochen nehme ich das Buch immer wieder zur Hand, lese einige Seiten und lege es dann doch wieder weg. Dabei liegt es gar nicht unbedingt am Schreibstil. Dieser ist häufig ruhig, sanft und teilweise fast poetisch. Vielmehr ist es für mich die Art, wie die Gedanken und Erlebnisse erzählt werden.
Die Texte wirken auf mich stellenweise sehr sprunghaft. Immer wieder hatte ich das Gefühl, mich neu orientieren zu müssen und nicht genau zu wissen, wo ich mich gerade befinde oder wie die einzelnen Gedanken miteinander zusammenhängen. Dadurch entstand für mich leider kein richtiger Lesefluss.
Hinzu kommt, dass ich nach der Leseprobe stärker mit einer Geschichte über die Beziehung zwischen Bokyeong Sunim und Nyangi gerechnet hatte. Gerade diese Begegnung hatte mich neugierig gemacht. Tatsächlich schweift das Buch jedoch immer wieder zu philosophischen, spirituellen und literarischen Gedanken ab. Das ist grundsätzlich interessant, entsprach aber nicht ganz dem, was ich persönlich erwartet hatte.
Dadurch fiel es mir auch schwer, eine wirkliche Verbindung zu Bokyeong Sunim und Nyangi aufzubauen. Vielleicht ist das Buch am Ende einfach nicht das Richtige für mich und meine Erwartungen waren nach der Leseprobe andere.
Nach mehreren Versuchen habe ich deshalb entschieden, mich nicht weiter zum Lesen zu zwingen.
Mein Fazit: „Nyangi“ ist wunderschön gestaltet und bietet viele ruhige und nachdenkliche Momente. Besonders Leser*innen, die sich für Buddhismus, Spiritualität und philosophische Betrachtungen des Alltags interessieren, könnten hier ein besonderes Buch finden. Wer aber wie ichvor allem eine zusammenhängende Geschichte über einen Mönch und seinen Kater erwartet, könnte jedoch Schwierigkeiten mit der eher sprunghaften und gedankenreichen Erzählweise haben. Für mich persönlich war es leider nicht das richtige Buch.