Wenn aus Fürsorge Freundschaft wird

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larissamtd Avatar

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Bei der Frage, „Bist du ein Katzen- oder Hundemensch?", stehe ich, wenn auch etwas wackelig, auf der Seite des Autors. Zwar habe ich beide Haustiere und diese verhalten sich, entgegen der Annahme, nicht so wie Katz und Maus. Doch würde ich behaupten, dass ich Hunde Katzen, aufgrund ihrer Eigensinnigkeit, vorziehen würde.
Doch warum muss diese Eigensinnigkeit etwas Schlechtes sein? Sind wir nicht mittlerweile soweit zu wissen, dass es ungesund ist, anderen Menschen alles recht machen zu wollen und ihnen hinterherzudackeln? Sollten wir nicht unsere Grenzen klar ausdrücken können, ohne, dass der Gegenüber beleidigt ist und dies verachtet?
Genau das liegt in der Natur von Katzen - sie tun genau das, was sie möchten, wann sie möchten. Mal wollen sie ausgiebig gekrault werden, mal scheinen wir von ihnen nur kritische Blicke zu bekommen. Doch ist nicht gerade diese Eigenart auch bewundernswert und das, weswegen sie von Menschen geliebt werden?
Bokyeong führt ein recht einsames Leben im Kloster, bis zu dem Tag, an dem er Nyangi begegnet. Schneller als gedacht gewinnt er einen Freund, der ihm zeigt, genauer hinzusehen und Dinge zu hinterfragen. Er bemerkt die kleinen Freuden des Lebens: jemand wartet auf mich, ein Schnurren der Dankbarkeit wegen des warmen Schlafplatzes, der Genuss der Freiheit. Mit kleinen Lebensweisheiten und süßen, aber auch witzigen Illustrationen lässt Bokyeong Sunim uns an dieser wunderbaren Bekanntschaft teilhaben.
Dieses Buch ist für alle, die Katzen lieben oder verstehen wollen und etwas zum Leben und das Denken darüber lernen wollen.