Wie Mönch und Katze sich gegenseitig etwas beibringen

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nesa8486 Avatar

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Ein sehr ruhiges, tiefgründiges Buch, das zur Selbstreflexion, zum Nachdenken und gelegentlich auch zum Schmunzeln anregt.
Das freundliche, in warmen Farben gehaltene Cover, sowie die niedlichen Illustrationen auf den ersten Seiten, könnten auf den ersten Blick den Eindruck erwecken, es würde sich hier um ein eher seichtes Buch mit lustigen Anekdoten aus dem Leben eines Mönchs mit seiner Katze handeln. Wer ausschließlich das als Leseziel hat, wird von dem Buch unweigerlich enttäuscht sein.
Auf diese Art und Weise den Leser zu unterhalten ist jedoch auch ganz und gar nicht Absicht des Autors. Vielmehr ist die Intention, dem Leser an seinem eigenen Beispiel anschaulich zu zeigen, wie die Begegnung mit dem Kater Nyangi und ihre Beziehung zwischeneinander, sein Denken und Handeln grundlegend verändert hat. Dabei bringt er dem Leser Nahe, wie Bokyeong Nyangi zu respektvollem, achtsamen, geduldigem und einfühlsamen Verhalten motiviert und regt dadurch ganz automatisch den Leser dazu an, über sich selbst, die eigenen Gedanken und Handeln nachzusinnen. Dank dieser Analogie, entwickelt sich auch ein Gewisses Verständnis über die Philosophie des Zen-Buddhismus.
Wer sich nach ein wenig Innerer Ruhe sehnt, die Offenheit, Geduld und den Mut zur Einkehr und Selbstreflexion mitbringt, dem kann dieses Buch dabei eine gute Hilfe sein.
Mir persönlich hat das Lesen auf jeden Fall Freude bereitet und auch den ein oder anderen Denkanstoß gebracht.