Little Free Library oder "Die Bibliothek der zweiten Chancen" (Original-Titel)
"Die kleine Inselbibliothek" von Savannah Carlisle ist eine hallmark-taugliche Enemies-to-Lovers-Geschichte, die sich für mich jedoch nicht vollständig aus der Masse zeitgenössischer Romane abheben konnte. Bereits ab der ersten Seite befindet man sich mitten im Geschehen. Die Mischung aus Büchern, Kleinstadt-Flair und sommerlicher Love-Story weckte schnell mein Interesse. Das moderne Cover strahlt Beach Vibes aus und passt perfekt zu einer vor der Küste Floridas gehörenden Insel samt ihren sympathischen Bewohnern.
Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm, ist zu Beginn jedoch von zahlreichen Wiederholungen geprägt. Auch die Übersetzung überzeugt nicht durchgehend. Nach einem Blick in die englische Leseprobe würde ich eher zum Original greifen. Ein Beispiel: OV „Put a [beach] chair in the sand and stay awhile.“ wurde mit „Stell einen Stuhl in den Sand und genieß die Zeit.“ übersetzt – treffender wäre etwa „Stell deine Liege in den Sand und bleib eine Weile.“
Um nicht zu viel vorwegzunehmen, verzichte ich darauf, den Klappentext zu ergänzen. Die Idee des Austauschs über Karteikärtchen und Buchempfehlungen ist zwar charmant, hätte meines Erachtens jedoch stärker ausgeschöpft werden können. Insgesamt bleibt die Handlung leider vorhersehbar und bewegt sich überwiegend innerhalb der gewohnten Komfortzone von Kleinstadtromanzen. Am Ende ergibt das eine solide, leichte Sommer-/Strandlektüre.
PS Für alle, die es nicht kennen: https://littlefreelibrary.org - bei uns eher unter dem Begriff Bücherzellen bekannt
Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm, ist zu Beginn jedoch von zahlreichen Wiederholungen geprägt. Auch die Übersetzung überzeugt nicht durchgehend. Nach einem Blick in die englische Leseprobe würde ich eher zum Original greifen. Ein Beispiel: OV „Put a [beach] chair in the sand and stay awhile.“ wurde mit „Stell einen Stuhl in den Sand und genieß die Zeit.“ übersetzt – treffender wäre etwa „Stell deine Liege in den Sand und bleib eine Weile.“
Um nicht zu viel vorwegzunehmen, verzichte ich darauf, den Klappentext zu ergänzen. Die Idee des Austauschs über Karteikärtchen und Buchempfehlungen ist zwar charmant, hätte meines Erachtens jedoch stärker ausgeschöpft werden können. Insgesamt bleibt die Handlung leider vorhersehbar und bewegt sich überwiegend innerhalb der gewohnten Komfortzone von Kleinstadtromanzen. Am Ende ergibt das eine solide, leichte Sommer-/Strandlektüre.
PS Für alle, die es nicht kennen: https://littlefreelibrary.org - bei uns eher unter dem Begriff Bücherzellen bekannt