Berührend und einfühlsam
Die Leseprobe hat mich vor allem durch ihre Atmosphäre überzeugt. Schon auf den ersten Seiten wird deutlich, dass dieses Buch von Nähe lebt. Von Beobachtungen, Erinnerungen und Gedanken, die nicht spektakulär sind, aber wahrhaftig. Die Erzählerin blickt zurück und gleichzeitig nach innen. Es geht um vergangene Entscheidungen, um Beziehungen, um das, was geblieben ist und das, was fehlt. Diese Mischung aus Rückschau und Gegenwart hat mich sehr angesprochen.
Besonders eindrücklich fand ich, wie fein die innere Stimme gezeichnet ist. Die Gedanken wirken klar, manchmal auch zögerlich, und genau darin liegt ihre Glaubwürdigkeit. Die Leseprobe zeigt eine Frau, die ihr Leben nicht bewertet, sondern betrachtet. Mit einer gewissen Distanz, aber auch mit viel Gefühl. Das empfinde ich als sehr feministisch, weil hier kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Stärke erhoben wird. Zweifel und Nachdenklichkeit dürfen existieren, ohne als Schwäche gelesen zu werden.
Auch der Umgang mit Zeit hat mich berührt. Die Leseprobe lässt spüren, dass Vergangenes nicht abgeschlossen ist, sondern weiterwirkt. Erinnerungen tauchen auf, leise, fast beiläufig, und entfalten dennoch Gewicht. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass das Buch den Mut hat, genau dort zu verweilen, wo andere Texte oft schneller weitergehen würden.
Die Sprache ist ruhig, präzise und unaufgeregt. Sie erklärt wenig und vertraut darauf, dass Leserinnen und Leser die Lücken füllen. Gerade das macht die Leseprobe für mich besonders. Sie fühlt sich nicht wie ein Ausschnitt an, der beeindrucken will, sondern wie ein ehrlicher Einstieg in eine Geschichte, die Tiefe verspricht.
Nach dieser Leseprobe bleibt bei mir vor allem ein Gefühl von Verbundenheit. Mit der Erzählerin, mit ihren Fragen, mit der Stimmung des Textes. Sie macht neugierig auf das, was noch kommt, nicht durch Spannung, sondern durch Genauigkeit und Menschlichkeit. Für mich ist das ein sehr gelungener erster Eindruck.
Besonders eindrücklich fand ich, wie fein die innere Stimme gezeichnet ist. Die Gedanken wirken klar, manchmal auch zögerlich, und genau darin liegt ihre Glaubwürdigkeit. Die Leseprobe zeigt eine Frau, die ihr Leben nicht bewertet, sondern betrachtet. Mit einer gewissen Distanz, aber auch mit viel Gefühl. Das empfinde ich als sehr feministisch, weil hier kein Anspruch auf Vollständigkeit oder Stärke erhoben wird. Zweifel und Nachdenklichkeit dürfen existieren, ohne als Schwäche gelesen zu werden.
Auch der Umgang mit Zeit hat mich berührt. Die Leseprobe lässt spüren, dass Vergangenes nicht abgeschlossen ist, sondern weiterwirkt. Erinnerungen tauchen auf, leise, fast beiläufig, und entfalten dennoch Gewicht. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass das Buch den Mut hat, genau dort zu verweilen, wo andere Texte oft schneller weitergehen würden.
Die Sprache ist ruhig, präzise und unaufgeregt. Sie erklärt wenig und vertraut darauf, dass Leserinnen und Leser die Lücken füllen. Gerade das macht die Leseprobe für mich besonders. Sie fühlt sich nicht wie ein Ausschnitt an, der beeindrucken will, sondern wie ein ehrlicher Einstieg in eine Geschichte, die Tiefe verspricht.
Nach dieser Leseprobe bleibt bei mir vor allem ein Gefühl von Verbundenheit. Mit der Erzählerin, mit ihren Fragen, mit der Stimmung des Textes. Sie macht neugierig auf das, was noch kommt, nicht durch Spannung, sondern durch Genauigkeit und Menschlichkeit. Für mich ist das ein sehr gelungener erster Eindruck.