Absolut lesenswert
Gisa Klönnes Roman „Die Liebe später“ ist ein leiser, kluger und berührender Text, der lange nachhallt. Kora und Amseln sind seit über 20 Jahren glücklich verheiratet. Nach einer schweren Erkrankung Koras und Amselns Eintritt in den Ruhestand verändert sich Koras Alltag dramatisch. Mit großer Feinfühligkeit erzählt Klönne von Beziehungen, verpassten Chancen und der Frage, ob und wie Liebe im Laufe eines Lebens ihre Form verändert. Dabei verzichtet sie auf Pathos und große Gesten – gerade das macht die Geschichte so glaubwürdig und nahbar.
Besonders überzeugend ist die psychologische Tiefe der Figuren. Ihre inneren Konflikte, Zweifel und Sehnsüchte werden präzise und empathisch beschrieben, sodass man sich ihnen sofort verbunden fühlt. Klönnes Sprache ist ruhig und klar, zugleich aber voller Zwischentöne, die den emotionalen Kern der Geschichte tragen. Sie lässt Raum für das Ungesagte und vertraut darauf, dass die Leserinnen und Leser diese Leerstellen selbst füllen.
„Die Liebe später“ ist ein Roman über Entscheidungen, die ein Leben prägen, und über die Hoffnung, dass Nähe und Liebe auch jenseits jugendlicher Ideale möglich sind. Ein nachdenkliches, warmes Buch, das ohne Lautstärke auskommt und gerade dadurch berührt – absolut lesenswert.
Besonders überzeugend ist die psychologische Tiefe der Figuren. Ihre inneren Konflikte, Zweifel und Sehnsüchte werden präzise und empathisch beschrieben, sodass man sich ihnen sofort verbunden fühlt. Klönnes Sprache ist ruhig und klar, zugleich aber voller Zwischentöne, die den emotionalen Kern der Geschichte tragen. Sie lässt Raum für das Ungesagte und vertraut darauf, dass die Leserinnen und Leser diese Leerstellen selbst füllen.
„Die Liebe später“ ist ein Roman über Entscheidungen, die ein Leben prägen, und über die Hoffnung, dass Nähe und Liebe auch jenseits jugendlicher Ideale möglich sind. Ein nachdenkliches, warmes Buch, das ohne Lautstärke auskommt und gerade dadurch berührt – absolut lesenswert.