Berührend: Passt mein Leben noch zu mir?
Nach einer Herz OP ist für Kora nichts mehr wie vorher. Nicht nur, dass Ihr Mann in Rente ist und nun daheim voller Pläne neue Wege gehen möchte, auch für ihren geliebten Job als Radiomoderatorin hat sie einen Aufhebungsvertrag bekommen. Doch noch mehr nagt an ihr, dass sie sich selbst nicht mehr gewiss ist. Was sind eigentlich ihre Pläne und Träume?
Und so begibt sie sich auf eine Reise zu sich selbst. Sie besucht alte, vertraute Orte und sucht nach Menschen, die ihr einst viel bedeuteten und die aus ihrem Leben verschwunden sind.
Gisa Klönne beschreibt diese innere Zerrissenheit ihrer Protagonistin Kora anhand vieler kleiner Situationen und Gedanken, die in Summe ein vielschichtiges Bild ergeben. Das Bild einer etwa 60jährigen Frau, die um ihre Identität ringt. Dabei bleibt der Blick auf Kora irgendwie distanziert. Als Leserin kann ich mich mit den Gedanken und Gefühlen von Kora richtig gut identifizieren, als Person bleibt mir die Protagonistin dennoch völlig fremd. Ein sehr spezielles Lesegefühl ist das.
Koras Zerrissenheit wird im Buch klug gespiegelt. Ihr Mann Anselm unterstützt Kora, als ihre Unruhe und ihr Rückzugsverhalten jedoch übermächtig werden, zieht er eine klare Grenze. Dadurch muss Kora ihre Beziehung zu Anselm hinterfragen. Und in einer Nebengeschichte wird thematisiert, was passieren kann, wenn man seine eigenen Träume der Vernunft opfert. Auch dies spielt in Koras eigene Gedankenwelt hinein.
Als zusätzliche Erzählebene baut Gisa Klönne jeweils 5 Aussagen von Anselm und Kora ein, wie etwa 5 Dinge, die ich am anderen schätze. Das bringt zum Nachdenken, denn wie würde man hier für sein eigenes Leben antworten?
Das Buch kratzt nicht nur an der Oberfläche, sondern steigt wirklich tief in Koras Seele ein. Es macht nachdenklich, lässt einen für sich selbst reflektieren und ist mit ganz viel Liebe für die Protagonistin geschrieben. Mich hat das Hinterfragen des eigenen Lebens sehr berührt.
Und so begibt sie sich auf eine Reise zu sich selbst. Sie besucht alte, vertraute Orte und sucht nach Menschen, die ihr einst viel bedeuteten und die aus ihrem Leben verschwunden sind.
Gisa Klönne beschreibt diese innere Zerrissenheit ihrer Protagonistin Kora anhand vieler kleiner Situationen und Gedanken, die in Summe ein vielschichtiges Bild ergeben. Das Bild einer etwa 60jährigen Frau, die um ihre Identität ringt. Dabei bleibt der Blick auf Kora irgendwie distanziert. Als Leserin kann ich mich mit den Gedanken und Gefühlen von Kora richtig gut identifizieren, als Person bleibt mir die Protagonistin dennoch völlig fremd. Ein sehr spezielles Lesegefühl ist das.
Koras Zerrissenheit wird im Buch klug gespiegelt. Ihr Mann Anselm unterstützt Kora, als ihre Unruhe und ihr Rückzugsverhalten jedoch übermächtig werden, zieht er eine klare Grenze. Dadurch muss Kora ihre Beziehung zu Anselm hinterfragen. Und in einer Nebengeschichte wird thematisiert, was passieren kann, wenn man seine eigenen Träume der Vernunft opfert. Auch dies spielt in Koras eigene Gedankenwelt hinein.
Als zusätzliche Erzählebene baut Gisa Klönne jeweils 5 Aussagen von Anselm und Kora ein, wie etwa 5 Dinge, die ich am anderen schätze. Das bringt zum Nachdenken, denn wie würde man hier für sein eigenes Leben antworten?
Das Buch kratzt nicht nur an der Oberfläche, sondern steigt wirklich tief in Koras Seele ein. Es macht nachdenklich, lässt einen für sich selbst reflektieren und ist mit ganz viel Liebe für die Protagonistin geschrieben. Mich hat das Hinterfragen des eigenen Lebens sehr berührt.