Das Leben, jetzt
Kora, 61, Journalistin, fühlt sich verloren in ihrem Leben. Sie hat eine schwere Herz-OP überstanden und knabbert noch an ihrer Verwundbarkeit.
Ihr Ehemann geht in Rente und aus einer Wochenendehe wird auf einmal ein dauerhaftes Aufeinanderhocken und ihre Radiosendung wurde gestrichen und sie muss sich entscheiden, wie es beruflich weitergehen kann.
Sie hadert mit dem Ist-Zustand und weiß nicht, wie ihre Zukunft aussehen soll. Anstatt mit ihrem Ehemann offen zu reden, geht sie ihm aus dem Weg. Nach und nach sucht sie die verschiedenen Stationen ihrer Vergangenheit auf, trifft sich mit ehemals wichtigen Personen, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat und bringt so wieder Ordnung in ihr Leben.
Als Nebenplot gibt es noch die verschwundene Ehefrau eines Bekannten, deren Spuren sie nachgeht und so Erkenntnisse für sich und ihr Leben gewinnt.
Ich hatte große Schwierigkeiten, in den Text zu kommen. Es gibt viele Zeitsprünge und ich hatte am Anfang das Gefühl, einzelne Puzzleteile vorgesetzt zu bekommen ohne zu wissen, was mir das Bild zeigen will. Der Lesefluss kam durch dieses Hin und Her für mich nicht in Gang.
Das mag im Hinblick auf die Verlorenheit der Protagonistin passend sein, aber beim Lesen hat es mich gestört.
Ich hatte die Hoffnung, dass die Suche nach der verschwundenen Bekannten etwas Spannung in die Sache bringt - dem war nicht so.
Es ist ein ruhiger Roman mit viel Reflektion über das Leben, die Vergangenheit und die Zukunft. Für mich wäre der Titel "Das Leben, jetzt" passender gewesen als "Die Liebe, später", denn das Thema Liebe zeigt für mich nur einen Teilaspekt.
Ihr Ehemann geht in Rente und aus einer Wochenendehe wird auf einmal ein dauerhaftes Aufeinanderhocken und ihre Radiosendung wurde gestrichen und sie muss sich entscheiden, wie es beruflich weitergehen kann.
Sie hadert mit dem Ist-Zustand und weiß nicht, wie ihre Zukunft aussehen soll. Anstatt mit ihrem Ehemann offen zu reden, geht sie ihm aus dem Weg. Nach und nach sucht sie die verschiedenen Stationen ihrer Vergangenheit auf, trifft sich mit ehemals wichtigen Personen, die sie schon lange nicht mehr gesehen hat und bringt so wieder Ordnung in ihr Leben.
Als Nebenplot gibt es noch die verschwundene Ehefrau eines Bekannten, deren Spuren sie nachgeht und so Erkenntnisse für sich und ihr Leben gewinnt.
Ich hatte große Schwierigkeiten, in den Text zu kommen. Es gibt viele Zeitsprünge und ich hatte am Anfang das Gefühl, einzelne Puzzleteile vorgesetzt zu bekommen ohne zu wissen, was mir das Bild zeigen will. Der Lesefluss kam durch dieses Hin und Her für mich nicht in Gang.
Das mag im Hinblick auf die Verlorenheit der Protagonistin passend sein, aber beim Lesen hat es mich gestört.
Ich hatte die Hoffnung, dass die Suche nach der verschwundenen Bekannten etwas Spannung in die Sache bringt - dem war nicht so.
Es ist ein ruhiger Roman mit viel Reflektion über das Leben, die Vergangenheit und die Zukunft. Für mich wäre der Titel "Das Leben, jetzt" passender gewesen als "Die Liebe, später", denn das Thema Liebe zeigt für mich nur einen Teilaspekt.