Eine verzweifelt Suchende
Eine Frau auf der Suche nach dem Sinn in ihrem Leben im letzten Lebensdrittel. Ein durchaus spannendes Thema, besonders wenn zu dem Zeitpunkt eigentlich eine Sättigung eingetreten sein sollte, die einen mit der Hoffnung erfüllt, 'jetzt bin ich mal dran'. Mit dem Schwerpunkt auf den eigenen Bedürfnissen. Dem Gefühl, es nicht mehr allen Recht machen zu müssen, sondern sich den Herbst und Winter des Lebens mit dem Partner passend einzurichten.
Das ist auch der Versuch der Heldin Kora, die sich auf eine beinahe verzweifelte Reise in die Vergangenheit begibt, um diese fast komplett seit der Kindheit aufzuarbeiten.
Das liest sich streckenwiese zäh, weil sich Unsicherheit und Fluchtverhalten wie ein dicker roter Faden durch Koras Leben ziehen. Bindungsängste bedingt durch frühkindliche Verluste und mieses Verhalten von Männern prägen Koras Leben in Phasen, die eigentlich eine Konsolidierung bringen sollen. Sie hat schon immer keinen Halt im Leben gehabt und keine verlässlich anwesende Bezugsperson.
Nun auf dem Weg in den Ruhestand mit einem Ehemann, der plötzlich dauernd anwesend ist, die Wochenendehe, die sich als so bequem herausgestellt hat, weicht einem Dasein zu Zweit. Das ist eine beängstigende Vorstellung. Dazu kommt noch eine die Endlichkeit des Lebens vor Augen führende OP.
Kora zieht es den Boden unter ihren Füßen weg. Eine Flucht in die Vergangenheit beginnt und ob am Ende alles plötzlich ganz einfach ist, soll der Leser bitte selbst herausfinden.
Die Lektüre bis dahin lohnt auf alle Fälle, auch wenn die Unsicherheit der Heldin mich als Leserin so manches Mal die Augen hat verdrehen lassen. So nach dem Motto: Mädel, wie alt bist du? So viel Unsicherheit ist für mich nur sehr schwer nachzuvollziehen, auch wenn das Leben an entscheidenden Punkten brutal für Kora war.
Dies ist eine Möglichkeit, den Sinn des Lebens zu finden.
Viel Spaß beim Lesen!
Das ist auch der Versuch der Heldin Kora, die sich auf eine beinahe verzweifelte Reise in die Vergangenheit begibt, um diese fast komplett seit der Kindheit aufzuarbeiten.
Das liest sich streckenwiese zäh, weil sich Unsicherheit und Fluchtverhalten wie ein dicker roter Faden durch Koras Leben ziehen. Bindungsängste bedingt durch frühkindliche Verluste und mieses Verhalten von Männern prägen Koras Leben in Phasen, die eigentlich eine Konsolidierung bringen sollen. Sie hat schon immer keinen Halt im Leben gehabt und keine verlässlich anwesende Bezugsperson.
Nun auf dem Weg in den Ruhestand mit einem Ehemann, der plötzlich dauernd anwesend ist, die Wochenendehe, die sich als so bequem herausgestellt hat, weicht einem Dasein zu Zweit. Das ist eine beängstigende Vorstellung. Dazu kommt noch eine die Endlichkeit des Lebens vor Augen führende OP.
Kora zieht es den Boden unter ihren Füßen weg. Eine Flucht in die Vergangenheit beginnt und ob am Ende alles plötzlich ganz einfach ist, soll der Leser bitte selbst herausfinden.
Die Lektüre bis dahin lohnt auf alle Fälle, auch wenn die Unsicherheit der Heldin mich als Leserin so manches Mal die Augen hat verdrehen lassen. So nach dem Motto: Mädel, wie alt bist du? So viel Unsicherheit ist für mich nur sehr schwer nachzuvollziehen, auch wenn das Leben an entscheidenden Punkten brutal für Kora war.
Dies ist eine Möglichkeit, den Sinn des Lebens zu finden.
Viel Spaß beim Lesen!