Leben ist Veränderung
In Gisa Klönnes neuem Roman “Die Liebe, später“ geht es um Anselm und Kora, ein Ehepaar Anfang 60, seit mehr als 20 Jahren verheiratet, das mit großen Veränderungen konfrontiert wird und sich neu aufstellen muss. Anselm ist gerade in Rente gegangen und will endlich seinen Lebenstraum verwirklichen, auf seinem Grundstück in Köln einen Libellenteich anzulegen. Jetzt, wo er nicht mehr zwischen Köln und Berlin pendeln muss, will er mit Kora den Ruhestand genießen. Da gibt es nur das Problem, dass Kora kürzlich eine schwere Herzoperation überlebt hat und sich nur allmählich erholt. Vor allem für sie ist nichts mehr, wie es einmal war, nicht nur in Bezug auf ihre Gesundheit. Ihr Radiosender will sie loswerden, und sie hat auf einmal den Drang, frei zu sein, wegzugehen und woanders ein ganz neues Leben anzufangen. Dann bittet sie Felix, ein alter Bekannter, um Hilfe bei der Suche nach seiner spurlos verschwundenen Ehefrau Leonie. Er hofft, dass sie ihre alten Kontakte bei den Medien nutzen kann, um Leonies Schicksal aufzuklären.
In dieser schwierigen Lebensphase trifft Kora nicht nur ihre geliebte Mentorin Gabriella wieder, sondern auch Menschen, die in der Vergangenheit eine Rolle in ihrem Leben gespielt haben, zum Beispiel Freundinnen, die sie aus den Augen verloren hat oder den ehemaligen Partner Sascha. Da gibt es einige offene Fragen und Konflikte, die verdrängt und nie gelöst wurden. Der Leser folgt Koras Suche nach sich selbst und nach der Antwort auf die Frage, wie sie ihr weiteres Leben gestalten wird. Hat ihre Ehe mit Anselm eine Zukunft? Wird sie noch einmal glücklich sein?
Der überwiegend aus Koras Sicht ruhig erzählte, handlungsarme Roman überrascht den Leser mit vielen bedenkenswerten Einsichten. Nichts bleibt jemals, wie es ist, und Zweifel und Fehler gehören zum menschlichen Leben und sind nicht zu vermeiden. Mir hat Klönnes neues Buch gefallen, obwohl ich normalerweise Romane mit etwas mehr Handlung vorziehe.
In dieser schwierigen Lebensphase trifft Kora nicht nur ihre geliebte Mentorin Gabriella wieder, sondern auch Menschen, die in der Vergangenheit eine Rolle in ihrem Leben gespielt haben, zum Beispiel Freundinnen, die sie aus den Augen verloren hat oder den ehemaligen Partner Sascha. Da gibt es einige offene Fragen und Konflikte, die verdrängt und nie gelöst wurden. Der Leser folgt Koras Suche nach sich selbst und nach der Antwort auf die Frage, wie sie ihr weiteres Leben gestalten wird. Hat ihre Ehe mit Anselm eine Zukunft? Wird sie noch einmal glücklich sein?
Der überwiegend aus Koras Sicht ruhig erzählte, handlungsarme Roman überrascht den Leser mit vielen bedenkenswerten Einsichten. Nichts bleibt jemals, wie es ist, und Zweifel und Fehler gehören zum menschlichen Leben und sind nicht zu vermeiden. Mir hat Klönnes neues Buch gefallen, obwohl ich normalerweise Romane mit etwas mehr Handlung vorziehe.