Leise und berührend
In ihrem Roman „Die Liebe, später“ nimmt uns Gisa Klönne mit auf eine Reise - Koras Reise.
Kora, eine 61 jährige ehemalige Journalistin, die früher eine beliebte Talkshow moderierte, muss nach einer schweren Operation erst wieder zu sich finden. Welches Leben möchte sie? Aufhebungsvertrag und Frührente? Oder doch noch ein Neustart? Und will sie eigentlich noch dieses Leben mit Anselm, das sich irgendwie auch nicht mehr richtig anfühlt? Um Antworten zu finden, muss sie erstmal fliehen, auch vor Anselm. Auf dieser Reise zu sich selbst stellt sie sich ihrer Vergangenheit, sucht Sascha auf, ihre verflossene Liebe, der sie so bitter enttäuscht hat. Sie wandelt auf den Spuren ihrer viel zu jung gestorbenen Mutter, besucht einen Kindheitsfreund und holt sich Rat bei ihrer früheren Mentorin. Das alles ist unspektakulär und unprätentiös, dabei in seiner Beiläufigkeit wahrhaftig berührend und jederzeit authentisch. Sehr schön auch die kleinen Lebensweisheiten, eingeleitet durch Sätze wie beispielsweise : Fünf Dinge, die sie Anselm gerne fragen würde. Vielleicht hat mich das Buch auch deshalb so berührt, weil ich im ähnlichen Alter bin wie die Autorin.
Kurzum: ich habe Kora gerne auf ihrer Reise begleitet und spreche eine klare Leseempfehlung aus.
Kora, eine 61 jährige ehemalige Journalistin, die früher eine beliebte Talkshow moderierte, muss nach einer schweren Operation erst wieder zu sich finden. Welches Leben möchte sie? Aufhebungsvertrag und Frührente? Oder doch noch ein Neustart? Und will sie eigentlich noch dieses Leben mit Anselm, das sich irgendwie auch nicht mehr richtig anfühlt? Um Antworten zu finden, muss sie erstmal fliehen, auch vor Anselm. Auf dieser Reise zu sich selbst stellt sie sich ihrer Vergangenheit, sucht Sascha auf, ihre verflossene Liebe, der sie so bitter enttäuscht hat. Sie wandelt auf den Spuren ihrer viel zu jung gestorbenen Mutter, besucht einen Kindheitsfreund und holt sich Rat bei ihrer früheren Mentorin. Das alles ist unspektakulär und unprätentiös, dabei in seiner Beiläufigkeit wahrhaftig berührend und jederzeit authentisch. Sehr schön auch die kleinen Lebensweisheiten, eingeleitet durch Sätze wie beispielsweise : Fünf Dinge, die sie Anselm gerne fragen würde. Vielleicht hat mich das Buch auch deshalb so berührt, weil ich im ähnlichen Alter bin wie die Autorin.
Kurzum: ich habe Kora gerne auf ihrer Reise begleitet und spreche eine klare Leseempfehlung aus.